Chinopische Geschichte

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  • Im Grunde besteht kein Anlaß, sich durch externe Geographie einschränken zu lassen. Dies ist ein Mikronation und stolz darauf; wir können sogar für unterschiedliche Phasen verschiedene Gestalten des Landes annehmen. Man mag die fünf Himmelsrichtungen und ihre Farben beherzigen, Flüsse stets von Nordwesten nach Südosten fließen lassen, die ungünstigen Einflüsse des Nordens durch hohe Berge abwehren, alle Städte nach Süden ausrichten und Metallvorkommen im Westen ansiedeln; doch wenn es uns anders gefällt, kann man (z. B. am Altar der Fünffarbigen Erde; ich erinnere mich, einen dahingehenden Vorschlag gemacht zu haben) stets in ein Paralleluniversum umsteigen.
    So gesehen würde ich empfehlen, daß Se. Heiligkeit gütigst eine Historiographie Sr. Majestät vorlegen möge, die dann per Majestätsentscheid als offizielle firmiert; treten dann entgegenstehende Fakten auf, werden sich zweifellos Wege finden, sie zu integrieren.
    Reinkarnationsgenehmigung wegen schwerer Verfehlungen vom 5. Höllenkönig widerrufen.
  • Es wäre mir eine Ehre, wenn Seine Majestät der Kaiser meinen bescheidenen Vorschlag als grundsätzliche Richtlinie annähme.

    Auf dieser Grundlage - verbunden mit der Karte unserer Nation, in der man ja einen Konsens gefunden zu haben scheint - wäre dies eine hervorragende Grundlage für die weitere Ausgestaltung der einzelnen Provinzen und der Details unserer Vergangenheit - sowohl einer rein "wissenschaftlichen" Variante und einer chinopisch-mythoogischen.
    [SIZE=1]S.H. 19. Shamar Rinpoche Gyalwa Dorje[/SIZE]
  • Wie gesagt, als Diskussionsgrundlage ist das ganz gut zu gebrauchen, denke ich. Über Einzelheiten wird man sprechen müssen, bspw. gefällt mir die Konzeption eines doppelten Kaiserreiches mit Shenyang nicht so. Es sollte immer nur einen Kaiser geben. Weiter auszugestalten wären auch die Entwicklungen Ostanias und Gosharks (Ich denke, Goshark wird viel zu spät Theokratie). Die Geschichte der ganzen Region muss eine organische Einheit ergeben.
    [SIZE=1]Qianguang, ein einfacher Mönch.[/SIZE]
  • Zum Doppelreich:
    Das muss nicht unbedingt sein, wäre nur eine weitere Spielart der Geschichte.

    Zu Ostania:
    Eine innere Geschichte sollte intensiv erarbeitet werden, dass stimmt. Hier sind aber vor allem die Bürgerinnen und Bürger Ostanias gefragt, oder? Die Gesamtgeschichte sollte sich in diesem Schritt auf die "chinopische" Sicht der Dinge beschränken.

    Zu den Goshark Höhen:

    Ich zitiere aus den Schriften der Karma Gyuka, nachzulesen auf der entsprechenden Homepage karma-gyuka.de.vu, die Passage über Seine Heiligkeit den 2. Shamar Rinpoche Lama Yeshe:

    " Der Lama Yeshe war der erste bekannte Tulku. Bereits im Alter von fünf Monaten erkannte er alle Mönche und Schüler, die ihm in seiner ersten Karnation nahe standen: Mit zwei Jahren ging er ins Kloster Tsurpu , wo er von seinen berühmten Schülern Lama Payül Chözang und Lama Wön Drakpa erzogen und unterrichtet wurde.
    Mit der Erhebung des Buddhismus zur Staatsreligion wurde Shamar Rinpoche Lama Yeshe als erster Shamarpa Fürst der heutigen Goshark-Höhen. "

    Der vielfach erwähnte Fürst von Godwana ist entsprechend niemand anderes als einer meiner Vorgänger.

    In der Geschichte wird lediglich eine gosharische Zeit der "Rückbesinnung und der Isolation" erwähnt, die Tchino nutzt, um in Wongdong einzumarschieren, wenn ich mich recht entsinne.

    Ich werde mich heute Abend nochmal dran setzen, wenn es recht ist! ;)
    [SIZE=1]S.H. 19. Shamar Rinpoche Gyalwa Dorje[/SIZE]
  • Zu Goshark:


    1777 - 1791: Das neu geschaffene Reich im Osten gewann an Macht und eroberte schnell den Rest der Nation. Die geringe Gegenwehr hing damit zusammen, dass insbesondere dem mittlerweile zu einer buddhistischen Theokratie gewordenen Fürstentum Godwana nur geringe finanzielle Ressourcen zur Verfügung standen.


    Das meinte ich.

    Ansonsten denke ich zwar, dass die Geschichten Ostanias und Gosharks durchaus auch Sache der Bürger der jeweiligen Gebiete sind, allerdings ist Geschichte ja ein komplexes Wechselspiel und gerade die Geschichte zwischen Chinopien und diesen beiden Gebieten derart eng verflochten, dass wir eigentlich kaum darauf verzichten können, sie gleichzeitig mit der Chinopischen auszuarbeiten, um die Querverbindungen auch authentisch zu machen. Die Details kann man dann durchaus der Provinz überlassen.
    [SIZE=1]Qianguang, ein einfacher Mönch.[/SIZE]
  • Da stimme ich euch zu, mein Kaiser.

    Ich denke jedoch, dass die wichtigsten historischen Ereignisse - die Tributpflicht an die Goshark Höhen und die Ostanischen Ursupatoren, bereits in die Geschichte eingeflochten wurden...

    Es wäre natürlich wünschenswert, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger recht rasch um die Entwicklung ihrer Provinzgeschichte kümmern würden und wir die obrige Chronologie als Grundlage nehmen.

    Ich habe den Gegenkaiser einfach mal ersatzlos gestrichen. Das entstehende zeitliche "Loch" können wir ja durch provinzielle Geschichte(n) ersetzen.
    [SIZE=1]S.H. 19. Shamar Rinpoche Gyalwa Dorje[/SIZE]
  • Ad "Gegenkaiser": Das himmlische Mandat kann selbstverständlich jeweils nur auf einem Menschen ruhen; dennoch kann das Auftreten von Usurpatoren nicht ausgeschlossen werden. Diese erkennt man freilich rasch am Chaos, welches unter den elementen wie auch im Volke entsteht, sobald sie ihre illegitimen Umtriebe entfalten. Letzten Endes obsiegt doch früher oder später die himmlische Ordnung.
    Reinkarnationsgenehmigung wegen schwerer Verfehlungen vom 5. Höllenkönig widerrufen.
  • Dear Sirs and Madams,

    ich möchte den Damen und Herren einen ersten Ansatz der Geschichtsschreibung in Huangzhou vorlegen, den ich bzgl. der wichtigsten Punkte bereits mit dem Kaiser telefonisch durchgegangen bin. Dieser kann wohlmöglich in die Geschichte Chinopiens einfließen, sofern keine Einwände ihrerseits bestehen.

    Yours sincerly,

    William C.C. Chang



    Vorgeschichte

    Archäologische Grabungen brachten in den 50-er Jahren Siedlungsspuren zu Tage, die belegen, dass auf dem heutigen Huangzhou seit über 8.000 Jahren Menschen leben. Keramikfunde und Steinartefakte lassen schließen, dass es sich hier vor allem um Stämme handelte, die vom Fischfang lebten und nur in geringem Maße Ackerbau betrieben. Bei der Fertigung der Keramiken lassen sich eindeutig parallelen zu Arbeiten der Nordchinopischen Steinzeitkulturen feststellen, die einen direkten Einfluss wahrscheinlich machen.
    Auch in den Metallzeiten beschränken sich die Funde in erster Linie auf einfache Alltagsgegenstände und Geräte, die zum Fischfang dienten.

    Chinopisches Kaiserreich

    Während des 10. Jahrhunderts v. Chr. (Zhou-Dynastie) wurde das Gebiet des heutigen Huangzhou von Zhong-Chinopen besiedelt, was durch die Ausgrabung einer antiken Begräbnisstätte auf Huangzhou Island belegt werden kann. In den Aufzeichnung des Kaisers SoKu wir das Fürstentum Huangzhou erstmals unter diesem Namen erwähnt. Neben den Inseln umfasste es auch vermutlich einen Teil des benachbarten Festlandes, der bis dato noch nicht sicher lokalisiert werden konnte.
    Den Aufzeichnungen nach waren die Menschen, die auf den Inseln lebten, in erster Linie Fischer. Ein kleiner Teil widmete sich der Perlenzucht erlebte eine erste Blüte. Trotzdem blieb die Besiedelung zunächst sehr dünn. Die erste stärkere Migration aus Nordchinopien setzt während der Yang-Dynastie ein (522 – 634 n. Chr.), zu deren Beginn viele Zhong-Chinopen vor den Ostanischen Ursupatoren auf die unabhängigen Insel flüchten.
    Nach dem Untergang der Dynastie verlassen viele Zhong-Chinopen die Region und sie fällt erneut in die Bedeutungslosigkeit.

    Handelsbeziehungen mit Colonea

    Im Jahre 1532 landete der coloneische Händler Don Carlos Fernando de Torres an der nordchinopischen Küste, um mit Händlern aus Tsingtao zu verhandeln. Aus damaligen Aufzeichnungen geht hervor, dass die Flotte der Coloneer auf einer Wang-Island an Land gingen und einige Einheimische tötete. Dass aus den einzelnen Hütten von Fischern mittlerweile immerhin kleinere Dörfer entstanden waren, belegen coloneiische Karten aus jener Zeit. Der Handel mit Colonea wurde am Ende über die Häfen von Tsingtao abgewickelt, sodass die Inseln selbst nur wenig davon profitierten.

    Teil des Albernian Empires

    Nachdem die Coloneer in den Gebieten nördlich von Huangzhou einen Handelsposten eingerichtet hatten, gelangte 1594 die albernische Westchinopien Kompanie (Albernish West Chinopia Company) zum ersten Mal nach Chinopien. Unterhändler des albernischen Königs schufen die Grundlage für einen Vertrag, den Francis II 1597 und der chinopische Kaiser in der Hauptstadt Qianlong unterzeichneten: An Albernia wurden die Inseln an der „nördlichen Grenze des himmlischen Reichs“ abgetreten, während den Chinopen die zollfreie Einfuhr von Seide in Albernia und seinen Kolonien zugesichert wurde.
    Der Handel im neu entstandenen „Settlement of Albernish North Chinopia“, wuchs von da ab enorm, denn Waren aus Chinopien – vor allem Tee - waren in der „alten Welt“ sehr gefragt.

    Weltkrieg und Chinopische Restauration

    Unmittelbar nach dem Ausbruch des Weltkrieges auf dem alten Kontinent zog Albernia eines der beiden auf Huangzhou Island stationierten Regimenter ab und verlegte es ins Mutterland. 1936 hob der Kaiser von Chinopien den Vertrag, der 250 Jahre zuvor geschlossen wurde, einseitig auf und griff Huangzhou an. In den folgenden Monaten wurden die Inseln immer wieder von Artillerie und Luftangriffen schwer erschüttert. Auf die Fläche bezogen fielen in Chinopien die meisten Bomben des gesamten Weltkrieges. Im September des Jahres ergaben sich die verblieben albernischen Soldaten und Huangzhou wurde dem Chinopischen Reich offiziell wiederangegliedert. Der Widerstand der Bevölkerung blieb jedoch ungebrochen.
    Die Widerstandsgruppe „Blauer Drache“ spielte in den folgenden Jahren eine immer größere Rolle und sollte am Ende bei der Entscheidung des Krieges beteiligt entscheidend beteiligt sein: Im März 1939 erhoben sich die Milizen der Untergrundorganisation gegen die chinopischen Beamten und machten den Weg für eine Albernisch-Astorische Invasion frei, die im Mai folgte. Von hier aus wurden von der albernischen und der astorischen Luftwaffe angriffe auf die großen Städte Chinopiens geflogen, und auch die Marine hatte hier bedeutende Stützpunkte. Entsprechend entflammten erneut unerbitterliche Kämpfe auf den Inseln, die immer wieder das Ziel von chinopischen Bomberverbänden wurde. Der Albernische König Francis V. erklärte wenige Wochen vor seinem Tod, Huangzhou sei Albernias „unversenkbarer Flugzeugträger vor den Toren der chinopischen Aggressoren.“

    Albernische Kronkolonie

    Nach dem Ende des Weltkrieges wurde Huangzhou in mehrfacher Form für seinen Mut und seine Tapferkeit ausgezeichnet: Der albernische König erhob Huangzhou in den Status einer Kronkolonie und verlieh den Bürgerinnen und Bürgern in Anerkennung für ihre Verdienste das St. Francis-Cross, sowie 30 Millonen Pfund, die zum Wiederaufbau des zerstörten Huangzhou dienen sollten, das nach den Kriegsjahren zu einem Trümmerfeld und Armenhaus verkommen war.
    Zudem wurde der Kronkolonie gewährt, sich eine Verfassung zu geben. An der Spitze des Staates stand weiterhin der Gouverneur von Huangzhou, diesem wurde jedoch ein Parlament - das Civil Council – zur Seite gestellt.

    Als sich im Albernischen Mutterland die Republikaner durchsetzen und Queen Therese II. abdanken musste, blieb Huangzhou dem Königshaus verbunden. Auch wenn Thronfolgerin Princess Jane nach Imperia und die Hollunderlande flüchtete, zog es einige Mitglieder der Königsfamilie und hoher albernischer Adelshäuser nach Huangzhou.

    Verhandlungen zur Unabhängigkeit

    Als das albernische Königreich 2001 restauriert wurde, begannen die Verhandlungen über die Zukunft der Kolonie Huangzhou. Der Historiker Prof. Arthur K.C. Li, Mitglied des Civil Council, leitete dabei die Verhandlungen auf Seiten Huangzhous. Am 25. November 2003 wurde ein Vertrag unterzeichnet, der besiegelte, dass Huangzhou nach Ablauf eines Jahres in die Unabhängigkeit entlassen werden sollte.

    So übergab der letzte Gouverneur von Huangzhou, Daniel Moore, in der Nacht vom 25. auf den 26.November 2004 die Amtsgeschäfte in einer großen Zeremonie an Arthur K.C. Li, der das Land kommissarisch führte. Bei den eine Woche später stattfindenen Wahlen wurde er mit einer deutlichen Mehrheit als erster Chief Executive der Free City of Huangzhou vom Volk bestätigt.

    William C.C. Chang
    [SIZE=1]Chief Secretary of the Administration
    Free City of Huangzhou
    [/SIZE]

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von William C.C. Chang ()

  • wiki.micronations.info/index.php?title=Chinopien

    ;)

    Allerdings muss auch Futuna beachtet werden, mit denen derzeit Gespräche laufen, wegen einer gemeinsamen Geschichte (weil es unlogisch wäre, dass sich 2 so alte Kulturen nicht schon früher über den Weg gelaufen sind).
    Da Faantir Gried allerdings erst in 4 Wochen wieder geregelt Internet hat, wird das noch etwas dauern.
    Ob ein Sandkorn oder ein Stein. Im Wasser gehen sie beide unter.



  • Das ist die "alte" Geschichte Chinopiens, die damals in den ersten Wochen auf der alten, heutigen OIK Karte entstand. Sie ist entsprechend an deren Geographie angepasst und nicht stimmig mit der GF Karte. Ganz abgesehen davon, dass ich sie auch sehr unchinopisch finde, denn solche Dinge wie ein "Pharao" sind doch nun wirklich ziemlich gruselig ...

    Ich denke, wir können davon ausgehen, dass wir bei dieser Geschichte gefälschten Quellen auf den Leim gegangen sind; vllt eine dieser beliebten fiktiven Historiographien, die irgendwann Anfang des letzten Jahrtausends so beliebt waren ...

    Apropos; wie steht es eigentlich mit der weiteren Kartographierung der GF Karte?
    [SIZE=1]Qianguang, ein einfacher Mönch.[/SIZE]