Einbringung eines Klagebegehrens

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  • Einbringung eines Klagebegehrens

    Nachdem aus völlig unerfindlichen Gründen kein Strafverfahren gegen Long Ju erreicht werden konnte, marschierte Rio Wei Janeiro heute morgens zum Gerichtshof der Stadt Tsingtao, um eine Zivilklage gegen Long Ju einzubringen. Da laut der Verfassung von Tsingtao sämtliche Prozesse an das Reichsgericht verwiesen werden, trudelt das Klagebegehen schließlich im Kaiserlichen Gerichtshof ein:





    Zivilklagebegehren gegen Long Ju



    Klagseinbringung:

    Kaiserlicher Gerichtshof, Verwaltungsstelle Tsingtao


    Klagebegehren:

    Ich, Rio Wei Janeiro, reiche hiermit ein Klagebegehren gegen Long Ju ein.

    Der Beklagte sorgte mit seinen Aussagen, die er öffentlich aufgrund eines von mir publizierten Briefes an die Bevölkerung des Landes tätigte, dafür, dass mein Ansehen landesweit beschmutzt und ich persönlich zu tiefst beleidigt wurde.
    Seine Aussagen widersprechen jeder Art von akzeptabler verbaler politischer Auseinandersetzung und stehen in keinem vertretbaren Verhältnis zu den von mir geschriebenen Worten.
    Somit wurde mir ein erheblicher Schaden im Bezug auf meinen Ruf in der Öffentlichkeit zugeführt.

    Auf Grundlage der unten angeführten Beweise, fordere ich als Kläger vom Beklagten eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 360 Tagessätzen à 60 Yuan.

    Als Grund für die Höhe der Strafe sei - neben der schweren Rufschädigung - erwähnt, dass es sich beim Beklagten um einen Großindustriellen handelt, der als sehr vermögend eingestuft werden kann.


    Beweise:

    Nachfolgend die Aussagen des Beklagten - als Antwort auf meinen öffentlichen Brief (gr.zhoras.de/thread.php?threadid=4343&sid=) - die zur Debatte stehen:
    Die betreffenden Aussagen wurden am 20.11.2007 um 20:15 Uhr im Staatsforum getätigt.

    ... Sie hingegen sind ein Krebsgeschwür was an der ehrwürdigen Provinz Tsingtaos nagt. ...

    ... Was sind sie für ein niederträchtiges Subjekt, dass sie nun, wo eine der dunkelsten Stunden des Kaiserreichs eingetreten nutzen, um mit anderen abzurechnen? ...

    ... Scheren sie sich in irgendein Loch! ...



    Schlusswort:

    Dieses Klagebegehren wurde am 30.11.2007 beim zuständigen Gericht eingebracht.

    Unterschrift: Rio Wei Janeiro


  • Aufgrund der knappen Zeit und der Änderungen der Justizgesetze in der letzten Zeit bitte ich kurz um die Stelle in den Gesetzen, die Sie ermächtigt eine Klage zu beantragen. Ich erinnere mich, dass da was geändert wurde, habe aber gerad einfach keine Zeit.
    Takkatakian Udo
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    ehemals
    AdR, stellvertretender RV-Vorsitzender, Minister, Kanzler nach der Kartentrennung und Xi Wang
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  • Verzeihen Sie... Das darf jetzt nicht wahr sein, oder? Zuerst fertigt mich der Justizminister (!) damit ab, dass ich in jedem Fall ein Zivilverfahren eröffnen könne und dann fragen Sie mich überhaupt um die gesetzliche Legitimation...

    Wie ich sehe, hat sich im Justizwesen seit der letzten Monate nicht sehr viel getan.

    Ich weißt jetzt nicht was Sie mit "ermächtigen" eigentlich meinen. Jedenfalls steht es normalerweise jedem Bürger in diesem Rechtsstaat zu, eine Zivilklage einzubringen.
    Wenn Sie eine Art Ableitung oder Begründung wollen, so verweise ich gerne auf ein gescheitertes Strafverfahren und in bringe im nunmehrigen Zivilverfahren Beweise vor, die einen Schuldspruch gemäß "§18 Straftaten der Klasse C" Strafgesetzbuch ermöglichen.
  • Nun, da ich mir das Gesetz selbst noch schnell zur Gemüte führen musste, begann die Verfahrensbearbeitung sehr spät.

    - Der Kaiserliche Gerichtshof -


    Die Klage wird abgewiesen.
    In der Klageschrift ist eindeutig von einer "Strafe" die Rede. Daraus folgt, dass es sich doch um ein Strafverfahren und nicht um eine Zivilklage handelt. Als Strafverfahren wurde die ganze Sache schon durch den GRA abgelehnt.

    Xi Wang Takkatakian Udo
    Kejinde Feguan
    Takkatakian Udo
    [SIZE=1]
    ehemals
    AdR, stellvertretender RV-Vorsitzender, Minister, Kanzler nach der Kartentrennung und Xi Wang
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