Die Drachenkrone

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  • Die Drachenkrone

    Der Zhong Wang hat neben seiner protokollarischen Pflichten an diesem Tage noch eine andere wichtige Aufgabe:

    Nach seiner Ankunft am Kaiserlichen Palaste begibt er sich in die reich geschmückte Halle, in der die Thronsinsignien des Kaiserreiches aufbewahrt werden.
    In einer Vitrine in der Mitte des Raumes, welche seit über einem Jahr Tag und Nacht immer von zwei Gardisten bewacht worden ist, liegt sie: die heilige Drachenkrone.
    Diese ist zwar im Gegensatz zu den anderen Insignien relativ jung - in früheren Zeiten wurde ihre Funktion durch das Perlenschnurbarett ausgefüllt - , aber dennoch das Symbol der Herrschaft über das Reich der Mitte und allen Irdischen.

    Andächtig nähert sich der Adelsmarschall und spricht zu den Gardisten:


    Ich danke Euch dafür, dass Ihr das heilige Symbol des Reichs der Mitte und der Herrschaft darüber, die Drachenkrone, nun solange in Ehrfurcht und Demut bewacht habt, wo niemand vom Himmel dazu auserwählt war, sie zu tragen und zu berühren.
    Aber nun öffnet diese Vitrine, sodass ich sie hinausnehmen und die Tochter des Himmels, die göttlich erhabene Kaiserin von Chinopien sie ab dem heutigen Tage tragen kann.

    Die Gardisten verneigen sich und tun, was ihnen gesagt worden ist.
    Der Zhong Wang verenigt sich noch einmal in tiefster Demut vor der Krone, fasst sie dann mit beiden Händen an - was an sonstigen Tagen nur dem Kaiser gestattet ist - und entnimmt sie.
    Nach einem kurzen Gebet, indem er noch einmal dem Himmel dankt und darum bittet, dass er der Kaiserin immer beistehen und den rechten Weg weisen wird, verlässt er die Halle mit der Krone und den weiteren Insignien in seinem Anhang, um sich zum Krönungsort zu begeben.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013

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  • Handlung:
    Einer der Wege des Hauptmann führt in die Halle der Berührung von Himmel und Erde, wo neben dem kaiserlichen Siegel, und seinen älteren Pendants, auch die Drachenkrone aufbewahrt wird.

    Diese weilt in einer Vitrine und wird sowohl am Tage als auch in der Nacht von jeweils zwei Gardisten bewacht. Angefertig wurde sie in den 1920er-Jahren unter dem Vorbild der Kronen westlicher Monarchen, aber gleichzeitig auch, um den eigenen Herrschaftsanspruch gegen über dem Westen, der von etwa 1850 siebzig Jahre lang Einfluss auf Chinopien genommen hatte, zu symbolisieren.

    Sie besteht aus puren Gold, durchsetzt mit Edelsteinen. Vom Kronreif aus führen neun Kronbügel in gewölbeter Form zum Treffpunkt im Scheitel, worüber eine Weltkugel abgebildet ist, auf der ein Drachen thront, wodurch die Krone auch ihren Namen erhielt. Auch die Neunerzahl der Bügel steht für jene Drachen. Das Innenfutter der Krone aus Samt, welches durch die Bügel hindurchscheint, ist selbstverständlich im kaiserlichen Gelb-Gold gehalten.

    Kurz vor der Thronbesteigungsteremonie wird Prinz Ju in seiner Stellung als ranghöchster Adeliger des Reiches erscheinen, sie für jene Zeremonie abholen und sie auf einem goldenen Kissen in die Halle der Höchsten Harmonie tragen.

    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • Unter strenger Geheimhaltung hat die Drachenkrone die letzten Tagen "außer Haus" verbracht: Denn um sie für die anstehende Krönungszeremonie vorzubereiten, war sie in die Obhut eines hofnahen Goldschmiedes gebracht worden, der an ihr notwendige kleinere Reparaturen vorgenommen und sie auf Hochglanz poliert hat. In den Morgenstunden ist sie nun wieder in den Palast überführt worden.
    Cuī Xiāo Hán

    Großpräfekt des Kaiserlichen Hofamtes
  • Kurz vor der Krönungszeremonie hat Shi-an Zu die große Ehre gehabt, bei der Abholung der Drachenkrone durch Prinz Ju als Zeuge anwesend zu sein.

    Der höchste Adelige des Reiches wird nun die goldene Drachenkrone auf einem goldenen Kissen zum Krönungsort tragen.
    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde