Auf dem Platz des Himmlischen Friedens

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  • Handlung:
    Schon kurze Zeit nachdem der Tod des Kaisers öffentlich gemacht wurde, strömen immer mehr Menschen auf den Platz des Himmlischen Friedens. Viele weinen, anderen sit die Trauer einfach so anzusehen. Aber eine solche Situation hat auch immer etwas anderes in sich: Man hat auch eine neue Kaiserin. Auf einem sehr jungen Mädchen lagern nun die Zukunftshoffnungen von einer Milliarde Menschen, auch wenn ihr dies natürlich noch überhaupt nicht bewusst sein kann.

    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Ausrufung der neuen Kaiserin

    Handlung:
    Noch einmal muss der Reichskanzler Haltung bewahren. Er steigt auf das Tor des Himmlischen Friedens und spricht durch die Lautsprecher zu der immer größer werdenden Menschenmasse auf dem vorgelagerten Platz.



    Werte Damen und Herren,

    wird haben heute den größtmöglichen Verlust zu beklagen. Der Sohn des Himmels, unsere Inspirationsquelle, das Symbol für Frieden und Einheit, ist von uns gegangen. Durch Gnade des Himmels konnte er noch die Erfüllung seines Traumes sehen, die Einheit unseres Landes. Und so trauert heute ganz Chinopien und die gesamte Welt umd den Große Mann, der das Mandat des Himmels getragen und jeden Tag demonstriert hat, warum der Himmel es ihm übertragen hat. Der Verlust wiegt schwer. Doch wie bei Yin und Yang ist das Ende der einen Ära der Beginn einer neuen. Der Große Kaiser hat geleitet durch den Himmel seine Tochter zu seiner Nachfolgerin bestimmt.

    Qiánài Lí, die Tochter des Himmels, die Göttlich Erhabene Kaiserin, wird unser Volk nun in eine neue Zeit führen und das vorbildliche Werk und Taten ihres Vaters fortsetzen. Lasst uns nun diesen Moment nutzen, um den Großen Kaiser und seine Tochter, die neue Herrscherin, gemeinsam zu ehren.

    Huándì wànsuì! Huánghóu wànsuì! [Lang lebe der Kaiser. Lang lebe die Kaiserin.]

    Handlung:
    Als er aufhört zu reden, kullern ihm Tränen die Wange herunter.

    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Handlung:
    Gehüllt in einen schäbigen Horo, der den Tosei-gusoku verdeckt und einem weiten Strohhut steht seit einiger Zeit ein seltsamer Mensch auf dem Platz des himmlischen Friedens.
    Komplementiert von dem Daisho am Gürtel und einer Naginata auf das sich der Unbekannte stützt, wirkt er wie ein Anachronismus aus einer längst vergangenen Zeit.
    Durchaus passend denkt der Fremde bei sich.

    -Eigentümer von Long Industries
    -ehemaliger Reichsmarschall
  • Einer der Gardisten, die am Tor des Himmlischen Friedens ihren Wachdienst versehen, entdeckt den Mann, der sich auf das Tor zubewegt und aufgrund seiner Kleidung doch etwas Argwohn erweckt. Der Gardist gibt einem seiner Kameraden ein kurzes Handzeichen und schreitet in den Weg des Mannes.

    Werter Herr,

    seid gegrüßt. Darf ich nach dem Ziel Eures Gangs fragen?
    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • Der Gardist wird stutzig und sein Gesicht verfinstert sich leicht.

    Werter Herr,

    niemand wird zu Ihrer Majestät vorgelassen, der nicht von Ihrer Majestät erwartet wird. Wenn Ihr an einer Führung durch den Palast teilnehmen wollt, wendet Euch bitte an die entsprechenden Informationsschalter.

    Er zeigt mit einer Hand in die entsprechende Richtung (von ihm aus gesehen rechts).
    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • Der Gardist versucht, gelassen zu bleiben, was ihm aber nicht so ganz gelingt.


    Werter Herr,

    dies mag ja sein, aber selbst wenn Ihr ein Prinz ... oder der Präsident Astors wärt, könnte ich Euch nicht einfach durchlassen.

    Er wiederholt seine Geste.


    Zur Touristeninformation: dort entlang.
    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • Handlung:
    Das Gelächter wird lauter.


    Damit liegt ihr nicht so falsch, ich war im Krankenhaus auf Heikou, als seine Denne... der Sohn des Himmels Qiánhé starb.
    Sagt der Kaiserin, dass die letzten Worte ihres Vaters waren, dass die Kaiserin Mutter nicht weinen soll, dass sie Ai sagen soll, wie sehr er die Kaiserin und Kaiserinmutter liebt... und dass er mir aufgetragen hat, über beide zu wachen...
    Handlung:
    Kurz versagt die Stimme, dann erklingt sie vollkommen beherrscht und eiskalt.


    Und nun lauf, Bursche!
    -Eigentümer von Long Industries
    -ehemaliger Reichsmarschall
  • Aufgrund des "Mir" bricht unter den übrigen Wachen, die das Gespräch mitbekommen haben, auf einmal Hektik und Betriebsamkeit aus. Der Gardist in Front des Fremden legt reflexartig eine Hand an seine Waffe, während er mit der anderen ohne sich umzusehen ein Zeichen gibt, woraufhin ein anderer Leibgardist eine Meldung über Funk in das Innere des Palastes abgibt.
    Kurze Zeit später tritt dieser Funker hinzu und flüstert dem Gardisten etwas zu, woraufhin dieser die Hand von der Waffe nimmt, leicht sein Haupt neigt und mit etwas kleinlauter Stimme spricht.


    Herr, Ihr werdet nun in den Palast geleitet.
    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • .... eine gespenstische Ruhe liegt über dem großen Platz. Die Hauptstadt und ihre Bewohner scheinen in Lethargie verfallen zu sein. Nur die wenigsten bemerken, dass sich am Horizont dunkle Wolken zusammenbrauen, die einen Regen mit sich bringen könnten, der alles zum Einsturz bringen könnte.
    Als Höchstes Prinzip des Himmels wacht der Yù Dì (Jadekaiser) über alle himmlischen und irdischen Angelegenheiten.