Halle der Geistespflege

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  • Die 'Unpässlichkeiten' Ihrer Majestät haben sich leider nicht gebessert. Seit einiger Zeit hat sie ihre Gemächer nicht mehr verlassen; und langsam lässt sich die allseits bekannte Nebelwand des Hofamtes nicht mehr aufrecht erhalten.

    Bisher wurden selbst die höchsten Würdenträger des Reiches nicht informiert. Zumindest ein Regent wird bestimmt werden müssen. Gleichzeitig das Eingeständnis, dass etwas überhaupt nicht in Ordnung ist...
    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin
  • Er erreicht die Halle und sieht Prinz Ju in der Tür stehen.
    Er sagt nichts und nimmt erst einmal nur die visuellen und akustischen Reize auf.
    Erleichterung breitet sich auf seinem Gesicht aus, als er sieht, dass sie lebt.


    Wann kann sich Ihre Majestät wieder in der Öffentlichkeit sehen lassen?
    Yen Jay
    Nán Gōngjué - 8-9-3


    Zhídào dìpíngxiàn
    Bis zum Horizont
  • Er lässt sich von den Ärzten etwas sagen, doch es spricht keine Sicherheit aus den besten Ärzten Chinopiens.

    Was für andere Möglichkeiten als die Schulmedizin haben wir?
    Wie kann man Ihrer Majestät helfen? Wäre ein Aufruf an die Untertanen Ihrer Majestät hilfreich, sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu versammeln und ihr Gedanken, Gebete, Liebe und Energie zu schenken?
    Yen Jay
    Nán Gōngjué - 8-9-3


    Zhídào dìpíngxiàn
    Bis zum Horizont
  • SimOff:
    Wir machen jetzt einfach mal hier weiter.



    Es ist warm in ihren Gemächern. Das Licht fällt hell hinein, als sie ihre Augen öffnet. Es ist wahrscheinlich mitten im Sommer. Warum ist sie nicht im Sommerpalast? Dunkle Erinnerungsfetzen an Long Ju und Yen Jay ziehen an ihrem inneren Auge vorbei. Oder war dies nur ein Traum?

    Sie versucht zu sprechen. Nach dem Oberst und dem Großpräfekten zu rufen. Aber ihre Kehle ist zu trocken. Nur ein Krächzen verlässt sie.

    Ein Türe öffnet sich. Eine dunkle Stimme, die ihr bekannt ist, ertönt.

    "Euer Majestät ist erwacht."

    Sie merkt wie der Mann nähertritt. Er legt etwas schweres in ihre Hand und bewegt ihren Arm. Papier knistert.

    "Euer Majestät ist noch nicht bereit. Aber bald."

    Aus dem Nebenraum vernimmt sie einen Singsang. Über ihrem Kopf nimmt sie ein anderen Geräusch war. Ihr anderer Arm meldet einen dumpfen Schmerz. Sie versucht, gegen das Verlangen anzukämpfen - doch im nächsten Moment wird die Welt wieder dunkel ...
    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin
  • Handlung:
    Shi-an Zu betritt tief verbeugt das Gemach der Kaiserin. Wie so oft ist es dort dunkel und Gestalten, die sich mit Beginn der rätselhaften Krankheit der Kaiserin dort eingenistet haben, beginnen ob seiner Anwesenheit zu protestieren. Er kennt dies mittlerweile. Bekundungen, der Zustand der Kaiserin habe sich nicht gebessert prallen an ihm ab. Ebenso nimmt er stumm zur Kenntnis, dass seine Anwesenheit dem Wohl der Kaiserin schadet. Langsam richtet er sich auf und blickt auf das riesige Bett, in dem die Kaiserin vor lauter Decken und Kissen kaum zu erkennen ist.
    Als er Richtung Bett gehen will, stellt sich ihm ein Höfling in den Weg. Obgleich es dunkel ist, erkennt er das Gesicht des Höflings nicht, als dieser in den durch die Tür fallenden Lichtschein tritt.
    Ruckartig zieht der Kommandant sein Jìan und rammt den Knauf der Waffe dem Höfling in den Bauch. Als dieser wimmernd zu Boden geht, betreten weitere Leibgardisten des Zhènghuángqí die Gemächer.

    Im Schein einer ihm gereichten Lampe betrachtet Shi-an Zu das Gesicht der Kaiserin. Ihr Gesicht ist viel zu aufwendig geschminkt, die Haare traditionell geflochten, aber es ist unverkennbar die Kaiserin.
    Dumpf hört er den Tumult, als die Leibgardisten die Ärzte und Höflinge festsetzen.
    Dann beugt er sich vor, bis sein Ohr knapp über dem Gesicht der Kaiserin ist.
    Bang lauscht er, dann vernimmt er schwach den Atem der Kaiserin.
    Mittlerweile werden die Vorhänge geöffnet und Licht flutet das Gemach, woraufhin sich die sogenannten Höflinge und Hofdamen die Hände vor die GEsichter halten.
    Als sich der Kommandant umdreht, ist sein Gesicht vollkommen emotionslos, seine Stimme schneidend.



    Die Kaiserin lebt. Schafft mir dieses Gesindel aus den Augen!

    Handlung:
    Nicht gerade sanft wird der seltsame Hofstaat aus den Gemächern der Kaiserin gebracht.
    Auch wenn es außerhalb des Palastes niemand weiß, so gibt es unter dem Palast noch immer Gefängniszellen, die zwar vor hunderten von Jahren angelegt wurden, aber von der Kaiserlichen Leibgarde immer modernisiert wurden.Je zwei Gardisten beziehen im und vor dem Gemach Position, während Shi-an Zu zielstrebig den Schreibtisch der Kaiserin ansteuert.
    Er weiß natürlich was er wo sucht und um so erstaunter ist er, als er es nicht am vorgesehenen Platz findet.
    Genauso zielstrebig beginnt er sich nun durch die Taschen und anderen Habseligkeiten der gerade Weggebrachten zu wühlen und nach einer gefühlten Ewigkeit findet er schließlich was er sucht:
    Eingewickelt in ein rotes Seidentuch findet er das kaiserliche Siegel in der Tasche des sogennanten kaiserlichen Leibarztes.
    Erleichterung bricht sich in ihm Damm und er lächelt still. Dann tritt er zur Tür.



    Niemand, absolut niemand betritt die Gemächer der Kaiserin ohne mein Wissen!
    Jeder, der es dennoch versucht ist festzusetzen und direkt zu mir zu bringen! Und sei es die Regentin, Long Ju oder der wiedergekehrte Qianhe sein!

    Ich leite alles weitere in die Wege!

    Handlung:
    Die Gardisten stehen, sofern den möglich, noch strammer. Die beiden Gardisten im inneren der Gemächer schließen die Türen hinter sich, als sie hinaustreten.
    Während der Kommandant davon eilt, wechseln sie ihre Máo-Speere in die linke Hand und legen die rechte an den Griff ihrer Pistolen.

    Oberst Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • Handlung:
    Die Kaiserin ist wieder vollständig genesen. Noch immer ist ers ihr schleierhaft, wie sie ion diese Abhängigkeiot geraten konnte. Der Gardekommandant hat sein möglichstes getanb und viel aufgeklärt.
    Trotzdem ist sie entsetzt darüber, dass eigentlich loyale Subjekte sie so gezielt hintergehen konnten.

    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin
  • Handlung:
    Die junge Kaiserin, gekleidet in einen Trainingsanzug aus ihrer Zeit bei den Streitkräften kommt wie so oft in letzter Zeit vom Laufen zurück in ihre Gemächer.
    Die letzzte Zeit hatz sie zur Wiederherstellung von Geist und Körper genutzt.
    Während sie sich körperlich von den Strapazen erholt hat, ja sogar fitter denn je ist, überkommen sie immer noch Panikattacken.
    Nichtsdestotrotz hat sie sich entschieden, einen alten Bekannten in die Kaiserstadt zu rufen.


    Shàngxiào Shi-an!
    Handlung:
    Tönt ihre Stimme durch die Gemächer. Von der einstigen wärme ihrer Stimme ist nicht viel geblieben, jetzt klingt sie eher schneiden scharf.

    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin
  • Handlung:
    Shi-an Zu eilt in das Gemach der Kaiserin und fällt förmlich in den Kotau.


    Meine Kaiserin?
    Handlung:
    Blickt leicht zu seiner Herrin auf. Ihr Gesundheitszustand freut ihn, nicht aber die emotionale Kälte die sie an den Tag legt.

    Oberst Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde