Audienz mit Reichskanzler Shi Chin

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  • Audienz mit Reichskanzler Shi Chin

    Handlung:
    Hauptmann Shi-an Zu führt Seine Exzellenz in die Halle der Höchsten Harmonie.



    Wartet kurz hier, ehrbarer Reichskanzler. Seine Majestät wird alsbald erscheinen.
    Hauptmann Shi-an Zu
    Kompaniechef Kaiserliche Leibgardistenkompanie
    Stllv. und gf. Kommandant der Kaiserlichen Garde
  • Handlung:
    Der Kaiser schreitet in Belgeitung von zwei Gardisten durch die Halle und sodann die STufen hinauf zum Drachenthron, auf dem er sich niederlässt. Er grüßt den Reichskanzler durch ein tiefes Nicken.



    Reichskanzler Shi Chin,

    es erfreut mich, Euer Antlitz zu sehen und das zu hören, was Ihr mir sagen möchtet. Sprecht frei heraus.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Handlung:
    Verbeugt sich.



    Eure kaiserliche Majestät!

    Es ist Pflicht des Reichskanzlers, sich mit dem Kaiser über die Politik des Gelben Reiches ins Benehmen zu setzen. Auch aus diesem Grunde bin ich heute hier.

    Vorab sage ich es Euch offen, obwohl Ihr es selbst wisst oder wohl vermutet: Die Umstände, wie Ihr den Thron damals bestiegen habt, mochten mir nicht gefallen und ich befürchtete, dass nun ein Autokrat die Herrschaft an sich gerissen habe. Doch diese Befürchtung hat sich zu meiner grossen Freude nicht erfüllt. Dieser Umstand liess mich auch mit dem Amte des Kaisers an sich versöhnen, sodass ich mich heute mit dieser höchsten Autorität im Staate abgefunden habe, sie sogar als höchste Autorität akzeptiere. Heute sehe ich das Amt des Kaisers anders als früher und es ist mir keine lästige Pflicht, hier zu erscheinen und ich komme nicht, nur um dem Gesetze Genüge zu tun.

    Ich komme heute aber auch, um Euren Rat einzuholen. Dabei gehe ich davon aus, dass Ihr über die aktuelle politische Situation in Tchino und die frechen Einmischungen fremder Staaten in unsere inneren Angelegenehiten im Bilde seid und meine heutigen Miteilungen zur Kenntnis genommen habt.

    Ich bitte Euch deshalb um Eure Meinungsäusserung zur Tchino-Sache, zur ausländischen Einmischung, zur Verfassungsreform und zum Projekt rund um die Chinopean Oil Company.
    Reichskanzler des Gelben Reiches Februar bis Mitte März 10
    November 09 bis Januar 10 Aussen- und Verteidigungsminister des Gelben Reiches
  • Die Wege des Himmels mögen für einen Einzelnen manchmal etwas irritierend oder verstörend sein, jedoch löst es sich meistens in Wohlgefallen auf. Jedoch sei Euch mein Dank und meine Freude aufgrund Eurer Worte gewiss.

    Aber lasst uns über das reden, was Ihr auf dem Herzen habt. Ich werde Punkt für Punkt meine Meinung kund tun:

    Die Problematik im Herzogtum Tchino ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist es mehr als klar, dass das Joch der kommunistischen Frevler gebrochen werden muss; zum anderen aber müssen wir immer vor Augen haben, dass wir das Leid unserer chinopischen Brüder und Schwestern nicht steigern dürfen. Das Regime muss fallen, ohne dass es zu einem Blutvergießen kommt. Und ich weiß, dass Ihr das aufgrund Eurer Weitsicht bewerkstelligen könnt.

    Was die auswärtigen Mächte angeht, so möchte ich sagen, dass diejenigen, die ihre Augen und Ohren dem Himmels verschließen, sich nicht in seine Angelegenheiten einzumischen haben. Das Reich darf sich von seinen Kurs nicht abbringen lassen, nur wegen der ungefragten Wortmeldung einiger Unwissender in der Welt, die nicht ihren Stand erkennen.

    Im Sinne der Verfassungsreform sind das, was mir von Euren Gedanken berichtet wurde, sehr gut durchdachte Punkte, und ich bin mir sicher, dass ein überzeugender Entwurf gestaltet werden kann, der sodann meiner wohlwollenden Prüfung unterliegen wird.

    Auch das, was Ihr zur Energieproblematik sagtet, erfährt mein Wohlwollen. Die Volkswirtschaft des Reiches bedarf einer hohen Zuführung von Energiereserven und Rohstoffen, die sie aber gleichzeitig anfällig machen kann - diese Anfälligkeit gilt es zu minimieren. Die Möglichkeit, die Ihr nun ins Auge gefasst habt, scheint dazu sehr gut geeignet zu sein, so dass ich auch hier Eurer Weitsicht bezüglich der Umsetzung vertraue.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Habt Dank für Eure Worte. Was die Tchino-Affäre betrifft, so werde ich keinen Militärschlag ohne Eure Unterschrift auf dem Einsatzbefehl an die Streitkräfte in Gang setzen, es sei denn, ein überraschender Angriff liesse mir keine Zeit mehr, Eure Unterschrift einzuholen.

    Um eines möchte ich Euch noch bitten, nämlich den ehrenwerten Pan in den Freiherrenstand zu erheben. Der Vertragsabschluss mit Diyarasu war ein Meisterwerk, welches mir in meinen drei Monaten als Aussenminister nicht einmal in den Sinn gekommen ist an die Hand zu nehmen.

    Habt Ihr noch irgendein Anliegen an die Regierung oder einen Rat? Andernfalls würde ich darum bitten, mich zurückziehen zu dürfen.
    Reichskanzler des Gelben Reiches Februar bis Mitte März 10
    November 09 bis Januar 10 Aussen- und Verteidigungsminister des Gelben Reiches
  • Sollte ein solcher Befehl einmal nötig und unabwendbar sein, so stehen Euch - wie sonst auch immer - die Tore der Kaiserstadt offen. Auch werde ich bezüglich Reichsministers Pan Qiu Ma Erhebung in den Adelsstand meditieren; jedoch ist es nun zunächst an der Zeit, Euch für Eure Dienste in Eurer Zeit als Reichsminister die Anerkennung auszusprechen, wie ich es schon Eurem Vorgänger im Amte des Reichskanzlers, des ehrbaren Zījué Chisong Dêzain, ankündigte.

    Handlung:
    Der Kaiser erhebt sich von seinem Thron, während ein Diener geeilt kommt und dem Sohn des Himmels ein vorbereitetes Schriftstück überreicht. Der Kaiser öffnet es und beginnt zu sprechen. Nachdem er geendet hat, wendet er sich wieder dem Reichskanzler zu.



    Nánjué Shi Chin,
    Euren Titel und den Adelsstand habt Ihr Euch wahrlich verdient, und sobald Eure erste Amtszeit als Reichskanzler einmal ein Ende gefunden hat, so sollt dieser Titel zu dem des Zījué erhöht werden.

    Handlung:
    Rollt das Schreiben zusammen und übergibt es wieder dem Diener, der die Stufen von der Empore des Drachenthrones herabsteigt und das "Adelspatent" Shi Chin überreicht.



    Nun sei Euch Eure Bitte erfüllt: Ihr dürft Euch zurückziehen.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Handlung:
    Kurze Zeit später öffnet sich die hintere Eingangspforte durch die Seine Majestät die Halle betritt, gefolgt von weiteren Gardisten. Der Kaiser bewegt sich auf den Drachenthron zu, auf dem er sich niederlässt, und dem Reichskanzler nickt er zur Begrüßung zu.



    Reichskanzler Nanjue Shi Chin,

    es freut mich, dass Ihr mich hier aufsucht. Ich hatte vor, Euch bald rufen zu lassen.

    Handlung:
    Der Kaiser erblickt die Zeremonialwaffen und wird etwas skeptisch.



    Aber sagt zunächst, was Euch auf dem Herzen liegt.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Handlung:
    Verneigt sich leicht, legt Schwert und Schild vor sich auf den Boden und beginnt moderat zu sprechen, ohne den Kopf zu heben.



    Eure Majestät

    Es hat den Adeligen des Reiches gefallen, mich auf das Schwerste zu demütigen. Mit Ausnahme des ehrenwerten Mönchs Grafen Chisong hat keiner der anderen Adeligen in der Grossen Adelsversammlung für mich gesprochen. Dadurch habe ich mein Gesicht verloren und bin somit nicht mehr gesellschaftsfähig.

    Ich gebe Euch hiermit die Insignien des Reiches, Schwert und Schild zurück, erkläre meinen Rücktritt von meinem Amt als Reichskanzler, Aussen- und Wirtschaftsminister und werde zurück ins Kloster der Shaolin zu Xuangang gehen.

    Lebt lange und in Frieden, ehrenwerter Kaiser!
    Reichskanzler des Gelben Reiches Februar bis Mitte März 10
    November 09 bis Januar 10 Aussen- und Verteidigungsminister des Gelben Reiches
  • Handlung:
    Unüblicherweise erhebt sich der Kaiser von seinem Thron und schreitet einige Schritte auf dem Podest Richtung Stufen nach vorne.



    Nanjue Shi Chin,

    das Votum der Großen Adelsversammlung mag vielleicht nicht positiv ausgefallen sein, jedoch auch nicht in der Weise negativ, dass Ihr Euer Antlitz nicht mehr der Sonne entgegenstrecken könnt. So Ihr das so seht, so erfüllt dies mein Herz mit Trauer, wie ich auch noch keine Entscheidung getroffen habe, ob der Antrag, so man es so nennen möchte, des Xi Wang Long Ju umgesetzt wird. Zwar hat die Große Adelsversammlung dem nicht widersprochen, doch ist es einzig an dem Sohn des Himmels, jemanden den Adelsrang zu entziehen.

    Auch möchte ich Euch versichern, dass Ihr Euer Amt als Reichskanzler mit vorzüglicher Arbeit ausgefüllt habt und ebenso in Zukunft ausfüllen würdet, so dass es mir schwer fällt, diesen Rücktritt anzunehmen. Aus diesem Grunde wiese ich Euch darauf hin, Eure Entscheidung nochmals zu überdenken.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Von fünf Adeligen hat sich lediglich einer für mich ausgesprochen. Dieses Verdikt ist vernichtend. Von einem wusste ich seine Wahl, aber drei hielten mich nicht für wert, dass sie für mich ein "Ich widerspreche!" in der Adelsversammlung geäussert hätten. Und sollte der Kaiser des Gelben Reiches mir trotzdem den hart erkämpften Adelstitel lassen, so wäre dies lediglich ein Gnadenakt. Die Leute würden dann nicht sagen: "Seht, da ist Shi, der keinen ganzen Monat lang adelig war!" sondern: "Seht, da ist Shi, der nur von Kaisers Gnaden noch adelig ist!"

    Mein Ruf wurde von den Standesgenossen vernichtet; sie haben mich trotz meiner Verdienste für das Gelbe Reich ausgestossen - ich war ihnen nichts wert. Meine Entscheidung ist endgültig. Ich bitte nun darum, mich ins Kloster der Shaolin zu Xuangang zurückziehen und den Rest meiner Tage dort verbringen zu dürfen, denn in die Öffentlichkeit kann der ehrlose Shi Chin nun nicht mehr.
    Reichskanzler des Gelben Reiches Februar bis Mitte März 10
    November 09 bis Januar 10 Aussen- und Verteidigungsminister des Gelben Reiches
  • Nun denn; dann nehme ich Euren Rücktritt an, entbinde Euch von Eurem Amtseide und bedanke mich bei Euch für die für Kaiserreich und Thron geleistete Arbeit und die Weisheit und Energie, mit welcher Ihr sie verrichtet habt.

    Handlung:
    Ein Bediensteter hebt Schild und Schwert vom Boden auf.



    Bevor ich Eurem Wunsch, dass Ihr Euch in das Kloster der Shaolin in Xuanggang zurückziehen dürft, stattgebe, beantwortet mir noch zwei Fragen - die erste formal für das Protokoll dieser Audienz:

    1. Sind Eure Worte der Verzicht auf den Titel des Freiherrn zu Xuanggang und die Zugehörigkeit zum Adelsstand?
    2. Da das Amte des Reichskanzlers nun vakant ist, wollt Ihr mir einen Rat geben, wer die Amtsvollmachten ausüben soll, bis das Volk mehrheitlich einen neuen Reichskanzler durch seine Stimme erwünscht?
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Handlung:
    Der Kaiser nickt, der Schreiber protokolliert alles und der Bedienstete, der nun Schwert und Schild in der Hand hät, verlässt damit die Halle der Höchsten Harmonie, auch um die notwendigen Papiere durch das Kaiserliche Hofamt ausstellen zu lassen und dem Kaiser zur Siegelung vorzulegen.



    So sei Euch nun Euer Wunsch erfüllt, dass Ihr Euch nach Xuanggang zurückziehen dürft. Ich wünsche Euch für Euren weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und dass der Himmel stets über Euch wachen wird.

    Handlung:
    Der Kaiser nickt Shi Chin nochmals zu und verlässt dann durch die Graditsen geleitet die Halle.

    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013