Nèiwùfǔ

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  • Einem der mobil umhergehenden wachhabenden Gardisten fällt in einer der Touristengruppen ein Gesicht auf. Doch ihm will nicht einfallen, woher es ihm so bekannt vorkommt. So unauffällig wie nur möglich folgt er der Gruppe. In einem günstigen Moment nimmt er Funkkontakt zur Zentrale auf, damit man dort über die Überwachungskameras ein Blick auf die Gruppe wirft. Vielleicht erkennt man ja dort dieses eine Gesicht ...
    Cuī Xiāo Hán

    Großpräfekt des Kaiserlichen Hofamtes
  • In ihrem Alter besteht die Gefahr, dass sie nicht sehr lange angespannt sein könnte ... Aber es ist irrelevant, wie die Beziehung zwischen uns auch beschaffen ist. Sie ist kraft der Achtung aller anderen die faktische Herrin des Palastes und der Kaiserlichen Familie, sodass ich mit ihr sprechen muss, ganz gleich wie unangenehm dieses Gespräch auch sein mag.

    Bevor Ihr diesen Besuch in das offizielle Buch eintragt, möchte ich euch darum ersuchen, es vorerst nicht zu tun, sondern später vorzunehmen. Auch ersuche ich Euch um Verschwiegenheit gegenüber Ihrer Majestät der Kaiserin.
    Yen Jay
    Reichskanzler - Nán Gōngjué - 8-9-3


    Zhídào dìpíngxiàn
    Bis zum Horizont
  • Ich denke, wir sollten uns der Einfachheit halber in mein Büro zurückziehen.

    ... wo man kurze Zeit später auch an einem mit Getränken gedeckten Tisch Platz genommen hat ...

    Thematisch sind insbesondere wichtig die Abgrenzung der weitläufigeren Verwandtschaft von der kaiserlichen Familie sowie die Vererbung der Adelstitel.
    Cuī Xiāo Hán

    Großpräfekt des Kaiserlichen Hofamtes
  • Nun dann.

    Die Blutskaskade bei der Vererbung des Drachenthrones von einem Kaiser an seine biologischen Nachkommen ist ein Ideal.
    Dieses Ideal wird mystisch und philosophisch fingiert, auch wenn wir genau wissen, dass z.B. die letzten Verwandten auf dem Kaiserthron Qianlong und Ro-Mi Li waren.
    Faktisch wechselte nach den beiden mit jedem neuen Kaiser auch die Familie.

    Es besteht ein allgemeiner Konsens, dass der Kaiser doch bitte adliger Abstammung sei.
    Es wurde dann rechtlich bestimmt, dass alle Vorväter eines Kaisers den Wang-Titel erhalten.
    Das führte aber zu recht vielen und unüberschaubaren Trägern des Titels.
    Wo dies bei der halben Million Nachkommen des Konfuzius keine Probleme bereitet, ist es bei Fragen der Kaiserlichen Familie immer auch ein Staatsproblem.
    Der Baum muss beschnitten werden.

    Ich schlage vor, zu altem Recht zurückzukehren, wonach alle Adelstitel bei der Vererbung einen Rang verlieren.
    Gleichzeitig möchte ich ein Adelspatent vorschlagen, durch welche ein verliehener oder ererbter Titel perpetuiert wird, indem man ihn an eine Gebietskörperschaft knüpft.
    Wir kennen dies bereits bei den Wang, die den fünf Himmelsrichtungen zugeordnet werden können.

    Bei der aufsteigenden Linie der Kaiserin würde ich vorschlagen, allen noch lebenden Vorfahren einen Adelstitel zu verleihen, gestaffelt nach den Geburten, die sie trennen, also Wang für die Eltern, Gongjue für Großeltern, Zijue für Urgroßeltern etc.
    Die Personalie der Kaiserin bzw. ihrer Mutter ist allerdings problematisch, da sie schlichtweg nicht Chinopin ist. Ich will nicht sagen, dass das Volk rassistisch sei, aber ich denke nicht, dass es gutheißen würde, wenn wir einem gänzlich ausländischen Zweig in den chinopischen Adel aufnehmen würden. Ich denke, dass die Geburt unter Kaiserlicher Herrschaft eine Grundvoraussetzung sein sollte, also dass ein chinopischer Adliger entweder im Kaiserreich geboren oder von einem Untertan geboren sein muss.

    Ein weiteres Problem - natürlich nur im Adelsrecht - sind Bastarde.
    Labayi Kim, Dr. iur.
    ehemalige Reichsministerin des Inneren und der Justiz
  • Das sind alles sehr richtige Ansätze, ehrbare Frau Reichsministerin. Problematiken sehe ich bisher nur bei der Stellung der kaiserlichen Mütter. Aus Traditionsgründen können wir diesen nicht den Ehrentitel der Kaiserinmutter usw. abspenstig machen; jedoch handelt es dabei auch nicht um einen Adelstitel im klassischen Sinne.
    Cuī Xiāo Hán

    Großpräfekt des Kaiserlichen Hofamtes
  • Die Mutter der Kaiserin führt als Ehegattin eines (toten) Kaisers selbstverständlich weiterhin den Titel Kaiserin und ist natürlich auch weiterhin (Kaiserliche) Majestät. Sie war es ja nie aus eigenem Recht und es besteht auch keine Notwendigkeit eine Unterscheidung zu treffen. Aber ihren Vorfahren wiederum fehlt eine eheliche Verbindung zu einem chinopischen Adligen aus eigenem Recht.
    Apropos: Der Ehrentitel für Ehegatten gilt über den Tod hinaus für Witwen und Witwer. Ich denke aber, dass der Ehrentitel mit einer Wiederverheiratung erlöschen sollte. Wir können dies mit den hergebrachten Traditionen begründen, dass Frauen üblicherweise in das Haus ihrer Gatten einheiraten, sie ihren Namen annehmen etc. Eine Witwe verbleibt in dem Haus, in welches sie mit der Eheschließung eintrat. Erst mit der Wiederverheiratung tritt sie dann in ein anderes Haus ein und verlässt somit ihr bisheriges.
    Labayi Kim, Dr. iur.
    ehemalige Reichsministerin des Inneren und der Justiz
  • Der Großsekretär nimmt Platz.

    Ich würde mich freuen, den Kaiserpalast näher kennen lernen zu dürfen.

    Mein Anliegen ist eine Sache der Tradition. Seit der Inthronisierung des Himmelssohnes auf der einen und der Tochter des Himmels auf der anderen Seite, ist es zu keinem Besuch der göttlichen Ahngeschwister beieinander gekommen. Dies würde das Großsekretariat gerne beheben und in naher Zukunft einen Besuch des Himmelssohnes in Chinopien ansetzen, wenn dies dem kaiserlichen Hofamt und der Tochter des Himmels recht wäre.
    Seine kaiserliche Hoheit
    Michi-no-miya Sawara Shinno
    Großsekretär von Heijan-Kyo
    Bruder des Himmelssohnes
    Sohn des 139. Tenno