Großer Rat

    • Nandao

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Handlung:
      Der Maharaja hat für den Abend in seinem Palast in den Großen Rat (chin. Gāo'lǐshìhuì), die Versammlung der Rajas, einberufen, um die derzeitige Situation und das ihm überbrachte Angebot zu bereden und eine Entscheidung zu fällen.

      Der Maharaja weiß nicht, wie die Debatte verlaufen wird und wie man sich letztendlich einigen wird - wenn denn überhaupt ...

      Maharaja von Nándǎo
    • Handlung:
      Nach und nach treffen die Rajas am Palast von Gāotān mit ihrem Gefolge ein. Zunächst erscheint der Raja von Zōngchǎng, Yáng Zēng, gefolgt von demjenigen von Shīpómiào mit Namen Táng Sū Zhū. Als letztes fährt Huáng Lín, der Raja von Yǔ'rè, vor.
      Sie werden einzeln in den Thronsaal gebracht, wo der Maharaja sie auf dem Throne sitzend erwartet. Ein jeder der Rajas verneigt sich vor ihm. Jedoch ist dies eher eine protokollarische Sache, faktisch sie sie untereinander gleichberechtigt und von gleichen Stand.

      Nachdem sie ihren Platz an der im Saal aufgebauten Tafel eingenommen haben, eröffnet der Maharaja den Großen Rat.

      Maharaja von Nándǎo
    • Ehrbare Rajas,

      bei Brahma, dem Schöpfer, bei Vishnu, dem Erhalter, und bei Shiva, dem Zerstörer und Umformer, begrüße ich Euch zu dieser Versammlung!

      Das Thema dieser ist Euch bekannt: vor einigen Tagen erschienen Schiffe aus dem Norden am Horizont, die dem Wort des Drachen, des Sohns des Himmels, folgen. Vor vielen hundert Jahren war dies schon einmal geschehen und darauf aufbauend bietet der Kaiser über seinen Gesandten unserem Königreich an, ihm erneut Schutz und Sicherheit innerhalb allem, was unter dem Himmel ist, zu bestätigen. Er lässt uns die Wahl, ob dies in Form eines reichsunmittelbaren Gebietes oder in anderer geschehen soll.

      Darum habe ich Euch, ehrbare Rajas, eingeladen, am heutigen Tage hier eine Entscheidung darüber zu treffen, was alsbald dem wartenden Großen Drachen geantwortet werden möge.
      Maharaja von Nándǎo
    • Handlung:
      Huáng Lín zögert einige Sekunde, während derer er stark nachdenkt.



      Ich denke, wir sollten alle Modelle sowie ihre Vor- und Nachteile durcharbeiten, bevor wir eine Entscheidung treffen.

      SimOff:
      Okay, für heute ist erst einmal genug. ;) Übrigens weiß ich selbst noch nicht, wie das Ganze ausgeht, ob sich die Herren einigen und wenn ja, wie etc. ...
      Aber um mal etwas die Rollen zu beschreiben:

      - der Maharaja weiß, dass man sich dem Griff kaum entziehen kann und somit wohl seine "Unabhängigkeit" verlieren wird, die Frage ist nur, zu welchen Preis;
      - der Raja von Shīpómiào ist wie gesagt ein besonnener Mann, der auch bereits die Vorteile sieht;
      - der Raja von Zōngchǎng ist durchaus bereit, es darauf ankommen zu lassen, vielleicht hat er dabei auch andere Hintergedanken;
      - der Raja von Yǔ'rè wägt lieber erst einmal ab, bevor er irgendwas macht, kann also sowohl zu der einen wie auch zur anderen Seiten kippen.

      Qiánhé

      verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

      * 05.01.1967 / + 06.07.2013
    • Handlung:
      Nach langen und hitzigen Diskussionen geht der Hohe Rat auseinander - wie es fast kommen musste, ohne wirkliches Ergebnis. In der "Pro-Fraktion" hat man sich auf einen Status als Cháogòngguó geeinigt. Damit würde man zwar die Oberhoheit des Sohns des Himmels sowie außenpolitische und militärische Souveränität (so beides denn überhaupt jemals wirklich existierte) einbüßen, wäre aber im Inneren vollkommen autonom und könnte mit wirtschaftlichen Vorteilen rechnen. Leider ist der Preis für diesen Entscheid sehr hoch: der Entschluss fiel mit den Stimmen des Maharaja und des Rajas von Shīpómiào. Der Raja von Yǔ'rè hat sich der Stimme enthalten und erklärt, er werde alles für Nándǎo und Yǔ'rè Richtige unterstützen, wobei ihm keiner entlocken konnte, was dies denn nun genau heißt. Der Raja von Zōngchǎng wiederum hat unter Protest den Raum verlassen ...

      Zwar wird der Maharaja nun Verhandlungen mit dem chinopischen Konteradmiral führen können, doch derzeit kann niemand sagen, was dieser Entscheid für Folgen im Inneren haben wird.

      Maharaja von Nándǎo
    • ein Brief an den Maharaja

      *ein Bediensteter übergibt seiner Majestät folgendes Schriftstück*

      Eure Majestät, Sri Maharaja von Nándǎo,

      auch wenn die Lage düster erscheint, so seid erinnert, dass das Licht der Freiheit in den Herzen unseres Volkes brennt. Das Unrecht, das getan werden soll, ist in der Welt nicht unbemerkt geblieben. Ein Staat, der seine Kinder "vergisst", so fern sie auch sein mögen, akzeptiert, dass diese sich nun frei entwickeln mögen. Es ist offenkundig, dass die plötzliche Sorge nach Jahrhunderten der Vernachlässigung nicht Nándǎo gilt, sondern allein dem Drachenthron und seinem selbst beanspruchten Besitz. So sehr unsere kulturellen Wurzeln uns auch mit Chinopien verbinden, so deutlich hat das lange Schweigen trotz modernster Technik bewiesen, dass das Kaiserreich unsere Unabhängigkeit akzeptiert hat. Wenn euch an der Freiheit Nándǎos gelegen ist, so bleibt standhaft. Die Welt ist kleiner geworden, Wege sind nicht mehr so fern wie sie früher waren und Rufe werden weiter gehört als man glaubt, dass der Wind sie trägt.

      Mit ergebendsten Grüßen,
      Freunde des freien Nándǎo
      Freund des freien Nándǎo
    • Handlung:
      Der Große Rat hat folgende ENstcheidungen getroffen:

      1. Vertragsgemäß würde man im Notfall die Verteidigungsstreitkräfte des Königreiches Nandao unter dem Befehl des Kaisers stellen, sofern dies gefordert würde.
      2. Unter gewissen Umständen wäre man bereit, sich an den Gesprächen zwischen dem Kaiserreich und Sunya zu beteiligen sowie sich dem wie auch immer dann aussehenenden Kaiserreich anzuschließen, sofern einige Bedingungen erfüllt wären. U. a. könne man sich eine Vereinigung mit Diyarasu vorstellen, wenn der Maharaja König bleiben würde und die Rajas entsprechende Posten und Privilegien be-/erhalten könnten.

      Diese Entscheidungen wurden - was ungewöhnlich ist - einstimmig gefällt. Die Notsituation machte eben doch die Rajas bzw. den Raja, die/der sonst immer etwas streitlustig ist, einsichtig, dass man sich eben nicht immer entziehen kann.

      Maharaja von Nándǎo