Geschichtliche Abstimmung

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  • Geschichtliche Abstimmung

    Hallo allerseits!
    Wir haben uns ja vor längerer Zeit in Punkto Ausgestaltung schonmal etwas beschnuppert und auch InSim Kontakt aufgenommen. Da wir nun auf die Eintragung zustreben, möchte ich noch ein paar Details geklärt haben bezüglich der gesamtchinopischen Geschichte. Ich habe hier unsere Version hochgeladen und wäre froh um eine Rückmeldung, ob dies mit der gesamtchinopischen Geschichte vereinbar ist ;)
  • Sorry, dass es so lange gedauert hat. Also, gehen wir einmal periodisch durch:

    1. Chunesische Vorgeschichte (bis etwa 2500 v. Chr.)

    Passt schon. ;)


    2. Jeon-Dynastie (2345 bis 236 v. Chr.)

    "Unter der Mittleren Jeon-Dynastie (800 bis 400 v. Chr.) erreicht das Reich seine größte Ausdehnung und erstreckt sich von Mikeucho (das heutige Mique-Tsao) bis nach Südxinhai. Damit gerät es in unmittelbaren Konflikt mit der angrenzenden chinopischen Zhu-Dynastie."

    Dazu unsere:

    "Ca. 1100 v. Chr. - 553 v. Chr.: Die Zhou-Dynastie übernimmt die Macht und lässt als neue Hauptstadt Tsingtao anlegen. Durch ein gut funktionierendes Steuersystem kann eine große Militärmacht unterhalten werden, der es gelingt, den gesamten Flussverlauf des Hongshui zu erobern, wo Zhaozhuang, Jangtse und Shenyang als Garnisonsstädte angelegt werden - von wo aus in einem späteren Feldzug die östliche See erreicht werden sollte -, sowie einige Stämme im Südosten, dem heutigen Tchino, zu unterwerfen und so dort auch die südliche See zu erreichen. Im Bereich von Kanton bleibt der Hongshui nur kurz die Markierung des Zhou-Reiches, denn er wird um das 780 überschritten und die nördliche Küste mit dem gesamten Hinterland zwischen Xi'an und Anqing, die beide aus dieser Zeit stammen, angegliedert."

    Der einzige kleiner Widerspruch wäre die Geschichte mit Süd-Xinhai. Das könnte man aber umgehen, wenn man sich darauf verständigen könnte, was dieses "Süd-Xinhai" umfasst. Es ist ja durchaus möglich, dass man hier "aneinander vorbei" gegangen ist.


    3. Periode der Tausend Reiche (203 bis 38 v. Chr.)

    Prinzipiell ja, aber zu einer direkten chinopischen Herrschaft kommen wir später noch einmal.


    4. Cheong-Dynastie (38 v. bis 247 n. Chr.)

    Gefällt mir sogar sehr, sehr gut.


    5. Sae-Jeon-Dynastie (247 bis 966 n. Chr.)

    Ebenso in Ordnung.


    6. Gu-Dynastie (966 bis 1732 n. Chr.)

    Ab jetzt wird es doch in einigen Teilen etwas kritisch:

    "Wiederholte Übergriffe der Manzhouzu aus Xinhai trüben die eigentliche friedliche Herrschaftsbilanz der Gu. Die hoffnungslos unterlegenen Chunesen beginnen um 1100 schließlich den Manzhouzu Tribute zu zahlen, um sich von den Invasoren freizukaufen. Dies führt unter anderem zu deren Aufstieg um 1200 als ernstzunehmende Bedrohung für Chinopien."

    Das ist praktisch ausgeschlossen. Die Manzhouzu sind in dieser Zeit (um 1100) noch ein eher unbedeutender Stamm hoch im Norden. Der Hauptgegner in dieser Epoche sind die Ostanen (Mongolen), welche 1131/34 ganz Chinopien erobern und in der Folgzeit sich weit in Renzia ausdehnen (vglb. mit den "Mongolensturm"). Daher würde es mir eher passen, wenn man die Manzhouzu durch die Ostanen ersetzen würde und den Beginn der Tributzahlungen von Chun rund 35 Jahre später ansetzt.
    Gleichzeitig würde ich nach dem Fall der ostanischen Yuan-Dynastie die Tributzahlungen an die Ming-Dynastie fortlaufen lassen.

    "1636 leistet man Waffenhilfe an die Manzhouzu, die daraufhin Chinopien erobern. Dadurch erledigen sich auch die doppelten Tributzahlungen an beide Völker. Ein niedrigerer Tribut wird vertraglich festgelegt, der die Wirtschaft nachhaltig entlastet."

    Das ist dann wieder voll und ganz in Ordnung bis darauf, dass man eine doppelte Tributzahlung wohl vorher nicht brauch. Die Mazhouzu sind durch Xinhai noch weit von chunesischen Gebiet abgeschnitten.


    7. Chinopische Fremdherrschaft (1732 bis 1883 n. Chr.)

    Eine direkt chinopische Herrschaft will wir nicht so ganz gefallen, da wir ansonsten darauf pochen müssten, dass Chun Teil Chinopiens ist. ;) Daher fände ich es eher etwas suboptimal. Ich würde daher folgenden Vorschlag machen:

    Diese Strafexpedition findet statt, doch statt einer direkten chinopischen Herrschaft wird die Oberhoheit etwas fester gezogen. Ein Handelskommissar wird eingesetzt, der fortan den Handel von und nach Chun stark mit Hilfe einheimischer und chinopischer Beamten kontrolliert und gleichzeitig die Aufsicht über die einheimische Verwaltung ausführt.

    "Nachdem der Kaiserhof 1875 nahezu die gesamte Ernte beschlagnahmt, um einer lokalen Hungersnot in Chinopien entgegenzuwirken, kommt es zur offenen Rebellion, die von den damaligen Großmächten aktiv gefördert wird, um Chinopien zu schwächen. Der später so betitelte "Chunesische Unabhängigkeitskrieg" endet mit der Einnahme Cheongyeongs und der Absetzung des chinopischen Vizekönigs."

    Das ist mir eigentlich auch rund 20 Jahre zu früh. Natürlich könnte man es so fassen, dass nach und nach Chun ab dieser Zeit der chinopischen Kontrolle abgeht und irgendwann die Oberhoheit auch wirklich nur noch rein formal besteht, aber eine wirkliche Auflösung derselben kann es eigentlich erst 1895 gegeben haben; denn bis zu diesem Zeitpunkt war man noch stark genug, Unruhen im "Inneren" neiderzuschlagen.
    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013
  • Ja, aber diese Karte will mir noch nicht so ganz gefallen, was die Ausdehnung der Chinopen angeht. :D

    Abziehen: die südliche Halbinsel ist bis auf Diyarasu nicht gelb; den größten Teil Tchinos bis auf Sun'Ya kann man jetzt auch streichen; Chun ist nicht chinopisch; auf Téngóku sind die Ténge; und die Goshark-Höhen sind eigentlich auch nicht chinopisch im kalsssichen Sinne, sondern heute noch von den Gosharen bevölkert.

    Hinzukommen: Um 500 die Gebiete bis zur alten Qin-Mauer (erst grün, dann dem roten Verlauf folgend):



    Diese setzt sich dann in Xinhai fort, richtig wahrscheinlich aber erst mit der Ming-Mauer ab etwa 13./14. Jahrhundert, jedoch kann man die chinopische Siedlungsgrenze in dieser und späterer Zeit wohl einfach von der alten Mauer querrüber knapp nördlich von Linhai ansetzen:

    Qiánhé

    verstorbener Sohn des Himmels, Göttlich Erhabener Kaiser

    * 05.01.1967 / + 06.07.2013