Neueröffnung des Parteitages

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  • Neueröffnung des Parteitages




    Ehrenwerte Mitglieder der Gelben Liga.

    Es ist mir eine große Ehre, am heutigen Tage,
    dem 15. Mai im 19. Monat der Ära Qiánhé den Parteitag der Gelben Liga wiederzueröffnen.

    Wir sind im Begriff, heute ein stolzes Erbe antreten
    und ein einen Weg fortzusetzen, der bereits viel erlebt hat.

    Der erste Nachweis unserer Partei datiert auf Sonntag, den 8. Januar 2006.
    Unsere Partei ist damit am heutigen Tage genau 279 Wochen alt bzw. 1953 Tage.

    Große Persönlichkeiten haben dieser Partei angehört,
    Te Mi, einstiger Zhong Wang und Vater der letzten Kaiserin, begründete die Partei;
    Takkatakian Udo, einstiger Regent der Ära der blassen Morgenröte;
    und nicht zuletzt den Bürger Denne Ziang Belai, den wir heute mit mit Majestät ansprechen.

    Wir haben ein Grundsatzprogramm, fast so alt wie Partei selbst,
    dessen Wahrheitsgehalt und hehre Zielvorstellungen jedoch nicht minder aktuell sind.

    Es gibt jedoch eine Wahrheit, die wie keine zweite über den anderen steht.
    Chinopien ist eine durch und hierarchische Gesellschaftsordnung.
    Doch diese Hierarchie basiert nicht auf den Unterschieden der Menschen, sondern auf ihrer Gleichheit.
    Die vertikale Hierarchie erwächst als ordnendes Moment aus der Horizontalität der Gesellschaft,
    vergleichbar dem Uhr- oder dem Leuchtturm, der anderen die Zeit und die Richtung weist.

    Doch wir dürfen uns nicht damit begnügen, nur zum Turm zu schauen und dann bescheid zu wissen.
    Richten wir einmal mehr den Blick auf unsere Nachbarn und Nächsten.
    Fragen wir doch zuallererst sie nach der Zeit und dem Weg.

    Lasst uns dafür arbeiten, dass wir einander wieder mehr sprechen, helfen, vertrauen.

    Vielen Dank.
    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • Ich möchte dann auch gleich auf den ersten Änderungsvorschlag eingehen.

    Gemäß der Satzung der bisher einzigen sonst aktiven Parteien versteht sich die Guomindang als "Nationalpartei", die "liberal-konservativ", deren offizielle Farben blau und gelb sind.

    Alle rechtschaffenen traditionsverbundenen Chinopen sind doch in dem sinne konservativ, dass sie treu zum Kaiser stehen. Die Kaisertreue ist demnach kein Merkmal der Konservativen.

    Ich denke daher, wir sollten uns der GMD gegenüber aufstellen.

    Versteht sie sich als Nationalpartei, so sollten wir uns als Sozialpartei verstehen.
    Versteht sie sich als liberal-konservativ oder national-liberal, so sollten wir uns sozial-liberal verstehen.
    Und ihre Farben sind blau und gelb, unsere sind gelb und blau, wobei beide Parteien die erstgenannte betonen.

    Wie seht ihr dies, liebe Mitglieder(in ;))?
    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • SimOff:
    National-Sozial hat's uns ja leider zerissen ... DAMALS in Irkanien hatten wir der Sozial-Nationalismus, aus Ermangelung an anderen Nomen.



    Nun, national sollte meines Erachtens schon mit in die Definition als Abgrenzung von all zu linken Gruppierungen. Vielleicht in einer anderen Formulierung.
    (Moral-)konservativ. Patriotisch. Liberal.
    Das eigentliche Problem an der ganzen Sache ist einfach nur, dass ich von GELB so richtig fiese Kopfschmerzen bekomme.

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  • Ich denke, wir sollten durchaus sozial-liberal nehmen.
    Letztlich ist liberal in der heutigen Zeit eine nicht mehr sehr viel sagende Bezeichnung.

    Mir gefällt "links", sozialistisch und kommunistisch auch nicht. Ich mag meinen Lebensstandard. ;)

    Wir könnten für uns und für Chinopien den Anspruch erheben, die mitte-links Partei des Reiches zu sein, deren linke Grenze absolut ist. Sollte sich links von jemand etablieren, so wird nicht mit diesem zusammengearbeitet. Protestwahlen könnten dann Warnschüsse geben, eine Etablierung einer linkereren Kraft aber wäre vorgebeugt.

    Wie gesagt, mit sozial-liberal - und ohne weitere Ausführungen oder Bekundungen selbstverständlich kaiser- und verfassungstreu - würden wir meiner Meinung nach ganz gut fahren. Wörtlicher Wiedererkennungswert beider Lager inklusive.

    Ich denke auch, um "die Mitte" der Gesellschaft werden wir mit der GMD wetteifern.
    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • Die ewige Krux der Volksparteien sind und bleiben die Flügel ;)

    SimOff:
    Ich selbst verstehe mich RL als erzkonservatives Arschloch, welches durch seine Homosexualität liberalisiert ist. ;)



    Ich habe mit meinem Kollegen von der GMD schon gesprochen und wir wollen uns einmal eine Übersicht verschaffen über die Unterschiede, die uns trennen. Die Gemeinsamkeiten sind ja hinlänglich bekannt. Bei den Streitpunkten denke ich vordringlich an folgende Punkte, die evtl. auch nur auf moralischer Ebene abgehandelt werden:

    Abtreibung, PID, Leihmutterschaft, Homo-Ehe, die Rolle des Kaisers (repräsentativ gg. eingreifend), Sicherungsverwahrung, Erbschaftsteuer etc. etc. etc. pp. Möglichkeiten gibt es viele, die Unterschiede zu finden, hat in dieser Phase der Neuorientierung beider Parteien meiner Meinung nach Priorität.
    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • Ich persönlich bin gegen PID und Abtreibung. Zuerst war ich nur gegen die PID; doch nach einigem Überlegen kam ich zu dem Schluss, dass es keinen Unterschied macht, wann man ein Leben für lebenswert erachtet, also egal ob vor oder nach der Einnistung des Embryo in den Unterus. Aber da der körper einer Frau nur dieser zur Entscheidung obliegt, kann zwar die PID rechtlich, die Abtreibung aber nur moralisch geächtet werden, denn Leibesfrucht ist und bleibt Teil des Körpers der Frau bzw. der Mutter.

    Ich bin also duldend für Abtreibung bzw. das Recht der Mutter, selbst zu entscheiden, ich müsste damit auch duldend für die PID sein, nehme mir aber schon hier das Recht heraus, anderer - einer konservativeren - Meinung zu sein.


    Ansonsten bin ich für die volle Gültigkeit der Ehe zwischen zwei Männern bzw. Frauen. Der konservative Ansatz ein "Pendant" zu schaffen, ist nett, aber nicht ausreichend. Ehe heißt Verantwortung. Und zwei Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen wollen, müssen auch vom Staat und vom Recht anerkannt werden. Und zwar unter demselben Begriff, herkömmliche Gatten, also unter der "Ehe".

    Die Erbschaftssteuer kann meiner Meinung nach nicht hoch genug sein, sofern das staatliche Bildungsangebot dem entspricht. Streicht man den Alteingessenen und ihren Erben ihr Geld, dann werden sie sich bemühen müssen, ihre Fähigkeiten schärfen und sich nach oben arbeiten, statt den Goldenen Löffel zu erben und oben in die Gesellschaft einzsuteigen, ohne Erfahrung, ohne Kampf und ohne Rückschläge. Wohlstand sollte vom Willen und von der aufgewandten Energie abhängen, nicht von den Eltern.

    Und der Kaiser, Träger einer ererbten Positon, sollte repräsentieren, aber nicht bestimmend in die Regierung des Volkes durch das Volk und für das Volk eingreifen. Das Volk wählt seinen Reichskanzler und damit auch indirekt seine Regierung. Die Rolle des Kaisers sollte sich auf Reservat-Funktionen beschränken, also auf jene, die dann eingreifen, wenn temporär zu keiner Regierung findet.

    SimOff:
    Manche Positionen decken sich nicht mit meinen RL-Vorstellungen, aber darum geht es ja eben auch nicht ;)

    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • Abtreibung bleibt für mich Mord. eben Tötung aus niederen Beweggründen.
    Ehe, nunja. Das ist eine reine Glaubensfrage. Ich denke es sollte keine Steuererleichterungen für irgendjemanden geben nur weil er heiratet. Wir sollten uns da also raushalten.

    Eltern sollten aber die Möglichkeit haben das Leben ihrer Kinder zu verbessern, das ist ein großer Anreiz für Leistung.

    Der Kaiser schlußendlich ist eine einende, beruhigende, den Weg weisende Kraft, gehen müssen wir ihn.
    Das eigentliche Problem an der ganzen Sache ist einfach nur, dass ich von GELB so richtig fiese Kopfschmerzen bekomme.

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