Eine "geheime" Schiffswerft in Linhai

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  • Eine "geheime" Schiffswerft in Linhai

    Handlung:
    In der Hafenstadt Linhai besteht eine riesige Schiffswerftanlage, die seit langer, langer Zeit hermetisch abgeschirmt ist. Zwar wird kein Geheimnis daraus gemacht, dass die Anlage existiert - dies würde bei der Größe auch überhaupt keinen Sinn machen -, aber man achtet genau darauf, dass nicht nach außen dringt, was sich darin abspielt. So werden als Wachen, Arbeiter etc. nur unbedingt loyale Personen mit Parteibuch und entsprechenden Hintergrund verwendet, die wiederum von der geheimsten Abteilung des Staatssicherheitsdienstes kontrolliert werden, die Anlage ist vollständig überdacht und elektronisch abgeschirmt.

    Aber natürlich wird in der Stadt hinter vorgehaltener Hand gemunkelt: nämlich, dass das, was dort versteckt wird, es bald nicht mehr wird ...

  • Handlung:
    Nach der langen Zeit des Schweigens erreichen erste Informationen über den Inhalt der Werftanlage einige auswärtige Geheimdienste. Danach soll sich darin das befinden, was die Marine der Xinhainesischen Volksarmee bräuchte, um den größten Vorteil der Kaiserlichen Marine auszugleichen, nämlich: ein praktisch für die Erprobungsfahrten fertiger Flugzeugträger. Allerdings machen die gemeldeten Größeangaben etwas stutzig. Allerdings handelt es sich hierbei wohl um ein Ablenkungsmanöver und verweist darauf, dass die Informationen zentral gestreut wurden.

    Ebenso werden Gerüchte gestreut, dass passende/benötigte Flugzeugtypen in ebenso geheimen Anlagen konstruiert wurden. Geheimdienste berichteten schon länger davon, dass reichschinopische Flugzeug- und Hubschraubertypen nachgebaut und getestet wurden. Aber da dies in Xinhai des Öfteren der Fall war und ist, waren dies keine wirklich aufregenden Neuigkeiten, auch nicht, dass andere/eigene Flugzeugtypen sich in Tests befanden, für die Xinhai bisher eigentlich keinerlei Verwendung hatte bzw. die theoretisch auch landgestützt eingesetzt werden könnten.

  • Handlung:
    Der Präsident und Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates besichtigt mit einer Delegation den neuen Stolz der Marine Xinhais. Aufgrund der immer noch geltenden Geheimhaltung wurde dieses Mal ganz untypisch kein großer Bahnhof beim Empfang veranstaltet.

    Die Parteiführer werden auf dem ganzen Schiff herumgeführt; ihnen werden dessen Stärken, Eigenheiten und - natürlich nicht direkt "Schwächen" genannt - das gezeigt, wo in naher Zukunft "bessere Entwicklungen" zu erwarten sind. Auf die Frage hin, wann das Schiff vollends einsatzbereit sei, antwortet der Schiffswerftdirektor, dass nach dem Auslaufen der Hafen von Nantong angelaufen werden, wo die ersten Flugzeuge aufgenommen werden sollten, die gleichzeitig die notwendigen Tests durchzuführen haben. In etwa zwei bis drei Monaten sei dann mit der vollen Einsatzbereitschaft und der Vollständigkeit der Flugzeuge bzw. derer Besatzung zu rechnen.

    Für Freitag ist das Auslaufen geplant, wozu entgegen der sonstigen Geheimniskrämerei ein großer Aufwand betrieben wird.



    Groß-Marschall
    Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates
    Vorsitzender der Plankommission
    Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinopiens


    - verstorben an seinem 61. Geburtstag am 20.11.2013 -
  • Handlung:
    Für die Ausfahrt des Trägers wurde nun alles vorbereitet: auf den aufgebauten Tribünen haben sich hochrangige Volksarmeeführer und Parteikader eingefunden, eine große Ehrenformation der militärischen Kräfte ist aufmarschiert, alles ist ein ein rotes Fahnenmeer getaucht, die Sprüche "Chinopien ist eins" sowie "der Sozialismus wird unser Vaterland befreien" sind an nur jeder erdenklichen Ecke angebracht und die bekannten "Jubel-Kinder" und Mitglieder der Parteijugendorgansiation sind auch herangeführt worden. [Aber natürlich wurde darauf geachtet, dass niemand wirklich etwas Wichtigeres der Anlage zu sehen bekommt.]

    Der Werftsdirektor wartet nur noch auf das Zeichen, um auf den Knopf zu drücken, auf dass das Schiff zu Wasser gelassen wird. Auch Vize-Admiral Wu Cha, der neue Kapitän des Trägers, wartet auf das Zeichen, den Antrieb Leistung zu geben. Allerdings haben die Konstrukteure genau davor etwas Angst: zwar wurde der Antreib natürlich bereits getestet, aber wenn nun doch unter Last etwas schief geht, dann hat man ein großes Problem ...

  • Handlung:
    Auf Zeichen des Präsidenten, der kurze Zeit zuvor von seinem Besuch in der Liga zurückgekehrt ist, beginnt die Zeremonie. Laute Marschmusik ertönt und die Anwesenden beginnen erwartungsgemäß ihre Hände immer wieder über dem Kopf zusammenzuschlagen, während die Jugendlichen und Kinder mit ihren Fähnchen wedeln. Der Direktor tätigt den Knopf ... Die Dockanlage wird geflutet und die Schleuse geöffnet - langsam drückt sich der Träger heraus.

    Den Anwesenden entblößt sich nach und nach zunächst der riesige Ski-Jump am Bug des Schiffes. Meter um Meter wird deutlicher, dass es sich bei dem xinhainesischen Träger wenn man denn so will um eine "Mischung" aus denjenigen der Kaiserlichen Marine der Amai-Li- und der Chongde-Klasse handelt. Wie die Chongde-Träger verfügt er über eine eigene offensive Schiffsbewaffnung, eine nach oben gebogene Startrampe und die damit verbundene - jedenfalls zum großen Teil vorliegende - Auslegung als STOBAR-Träger. Den Amai-Li-Trägern ähnelt er in Größe (wobei er einige Meter kleiner/kürzer ist), durch die beiden Dampfkatapulte für die wohl größeren Aufklärungsflieger und vor allem dem Nuklearantrieb.

    Während das Schiff auf Höhe der Präsidentenloge vorbei seinen Weg ins offene Meer sucht, wird die Musik und das Geklatsche für kurze Zeit unterbrochen, denn der Groß-Marschall gibt per Mikrofon den Namen des neuen Stolzes der Marine der Volksarmee bekannt: Bù Kěfēn'gē de Qín (Unteilbares Chinopien). Auf eine westlich-dekadente Taufzeremonie wird selbstredend verzichtet ... Daneben gibt Liu Qi bekannt, dass der erste neue Hubschrauberträger den Namen "Großer Führer" tragen wird. [Offensichtlich war dieser Name auch für den Flugzeugträger im Gespräch, aber wohl aus Propagandagründen hat man sich dann doch für den "Chinopien-Namen" entschieden - denn nicht auszudenken, was passieren würde, wenn die Kaiserliche Marine auf ein Schiff solchen Namens schießen würde ...]

    Nun aber gibt der Kapitän die Order, die Maschinenlast langsam zu erhöhen. Die Unteilbares Chinopien fährt unter Feuerwerk und erneuten Geklatsche aus dem Hafen aufs offene Meer heraus, wo ihre vorläufige Eskorte - die größeren Schiffe der Zentral-Flotte - sie in Empfang nehmen, sie zu ihrem ersten Ziel, Nantong, geleiten sowie sie auf ihren Testfahrten begleiten wird.





    SimOff:
    Das Schiff entspricht dem nie beenden sowjetischen Träger Uljanowsk; da er eben nicht fertiggestellt wurde, gibt es natürlich auch leider keine richtigen Bilder. Daher müssen das obige Schiffsmodell und der verlinkte Wiki-Artikel zur Veranschaulichung herhalten.

    PS: Bei den "neuen" Hubschrauberträgern wird es sich darum handeln: de.wikipedia.org/wiki/Moskwa-Klasse ;)



    Groß-Marschall
    Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates
    Vorsitzender der Plankommission
    Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinopiens


    - verstorben an seinem 61. Geburtstag am 20.11.2013 -
  • Handlung:
    Etwa einen Monat nach dem Flugzeugträger läuft nun aus einer Nebenanlage der neue Hubschrauberträger zu seinen Erprobungsfahrten aus - mit weitaus weniger Pathos. Wie angekündigt ist er auf den Namen Wěidà Lǐngdàozhě ("Großer Führer") getauft.

    Westlichen Geheimdienstmeldeungen zufolge soll er hauptsächlich - sehr wahrscheinlich neben Transport-/Kampfhubschrauber - mit ASW-Helikoptern bestückt werden und insgesamt wohl 18 Fluggeräte aufnehmen können.