Labyi Kim - Kanzlerin für das Reich

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  • Labyi Kim - Kanzlerin für das Reich

    Meine lieben Mitbürger.

    Wir alle sehnen uns nach Ordnung, nach innerem Frieden und Harmonie.
    Wenn alles den Gang geht, den man gewohnt ist, muss sich eine Nation nicht beweisen.
    Dann hat der Staat den Menschen einfach nicht im Weg zu stehen, sondern lediglich Streitigkeiten zwischen einzelnen Bürgern zu befrieden.

    Doch wenn die Dinge nicht den gewohnten Gang gehen, dann ist eine Nation gefordert.
    Ein Körper, der großer Kälte ausgesetzt ist, zieht seine Wärmeenergie ins Zentrum zurück. Erfrierungen an den Extremitäten sind die Folge. Die Dauer bestimmt, ob die Extremitäten noch zu retten sind.

    Chinopien wurde langer Kälte ausgesetzt. Die Wiedererweckung der eigenen Lebenskräfte habt ihr, meine lieben Mitbürger im Herzen Chinopiens bewirkt. Doch wir kommen nicht umhin festzustellen, dass die die Extremitäten zu langer einer zu großen Kälte ausgesetzt waren. Xinhai ist für den chinopischen Körper verloren und muss schnellstens amputiert werden, damit der Verfall nicht auf einen weiteren Vormarsch hin zum Herzen Chinopiens gelangt.

    Wenn das kalte, verderbte Blut aus den Extremitäten erst das Herz erlangt, helfen auch die besten Errungenschaften in Wissenschaft und Forschung nicht weiter. Dann war es das für ein lebendiges Gemeinwesen!

    Wir müssen das Herz Chinopiens retten. Dazu müssen wir die Extremitäten des Reiches aufgeben. Es ist eine schmerzliche Entscheidung. Doch dieses Reich soll leben, in Freiheit, Frieden und staatlicher Gesundheit, statt an zu großen Ambitionen zu Grunde zu gehen.

    Für die Befreiung von fremden Einflüssen.
    Für eine konfuzianische Erneuerung unseres Staatswesens.
    Für die Rettung Chinopiens vor fremder und unchinopischer Verderbtheit.
    Labayi Kim, Dr. iur.
    ehemalige Reichsministerin des Inneren und der Justiz
  • Bürger Chinopiens,

    ich trauere heute mit euch um der tiefen Wunden, die unserem edlem Land geschlagen wurden.

    Ich habe Jian Gang Hu und seine Familie einstmals als meine Freunde betrachtet.
    ich hielt sie für edle Bürger unseres Gelben Reiches.

    Doch während ich heute Abend zu Euch spreche, steht unser Reich in Flammen.
    Ich war leichtgläubig und blind für den Ehrgeiz der Familie Jian.
    Ich habe nicht geahnt, wie weit sie gehen würden in ihrem Bestreben,
    unser Reich unter Knute des Adels und der Aristokratie zu stellen.

    Ich trage nur deshalb einen Schal, um eine Wunde zu verbergen, die mir von verräterischen Flüsterern auf geheimen dunklen Fluren und zweifelhallten gemeinen Verschwörern beigefügt wurde.


    Doch noch sind wie nicht gefallen!!!

    In Chinopien haben sich die mündigen Bürger eine wesentliche Teilhabe an der Staatsmacht erkämpft.
    Für heute Nacht und immerdar gilt: Ihr seid meine Freunde, meine Beschützer, meine Brüder.
    Die Stimme, dir ihr euch erkämpft habt, lasst sie euch nie wieder nehmen!
    Was immer ihr mir befehlen werdet, ich werde es bereitwillig tun.
    Noch gibt es eine Aussicht auf eine Regierung des Volkes durch das Volk und für da
    Labayi Kim, Dr. iur.
    ehemalige Reichsministerin des Inneren und der Justiz

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  • Bürger Chinopiens,

    das Volk wählt den Reichskanzler und stattet diesen mit der größten demokratischen Legitimation aus, die eine Einzelperson in Chinopien haben kann. Es darf nicht sein, dass sich Teile der öffentlichen Gewalt dem Reichskanzler entziehen.
    Unser Verfassung ist überlebt, sie genügt den aktuellen Gegebenheiten nicht mehr. Daher teile ich euch meine Ziele für die neue Verfassung mit:

    1. Das Volk wählt den Reichskanzler und stattet diesen mit der größten demokratischen Legitimation aus, die eine Einzelperson in Chinopien haben kann. Es darf nicht sein, dass sich Teile der öffentlichen Gewalt dem Reichskanzler entziehen.
    Daher muss das Weisungsrecht gegenüber allen Beamten, Diplomaten und Soldaten, inklusive der Befehls- und Kommandogewalt bei der Person des Reichskanzler liegen, welcher der vom Volk bestimmte oberste Diener des Drachenthrones ist.

    Ein Reich, ein Kanzler, eine Regierung!


    2. Daran schließt sich an, notfalls an Freiheit, Leib und Leben disziplinieren zu dürfen, wenn sich hohe Staatsdiener der Hierarchie entziehen und so ihre Untergebenen zur Illoyalität beflügeln. Mit der Zeit werden sich solche Maßnahmen ebenfalls überaltern. Doch wir sind in einer Krise und wir dürfen uns nicht erlauben, mehr als eine das ganze Reich umfassende Regierung unter einem einzigen Reichskanzler zu haben.

    Alle Staatsdiener für den Staat, keiner außerhalb des Staates, keiner gegen den Staat!


    3. Wir brauchen eine Klärung der Beziehungen mit den ehemaligen Mitgliedern des chinopischen Bundes.
    Die Reichsversammlung ist gerade dabei, eine Resolution zu beschließen, die das Gelbe Reich auch fortan auf Expansion und - nennen wir es euphemistisch "Integration" fremder Völker verpflichtet. Und so wird der Geburtsfehler des Bundes zum Geburtsfehler des Reich werden. Ich frage euch, was würdet ihr von einem fremden Staat halten, der Euren Wohnort zu seinem Staatsgebiet erklärt, die von euch in eurem Land bestimmte Regierung als illegitim erklärt und von dem zu erwarten ist, dass er euch irgendwann seinem Herrschaftsgebiet einverleiben wird?
    Genau das wird das Gelbe Reich tun, wenn die aktuelle Resolution beschlossen wird. Ich frage euch, was schert uns anderer Völker Elend? Wenn jene dem Reich beitreten wollen, werden sie einen Weg finden, aber wir müssen sie nicht dazu ermutigen und schon gar nicht Ansprüche an ihre Territorien stellen.

    Gegen großchinopische Allmachtsphantasien. Für die kleinchinopische Lösung. Für ein reines Reich!

    Wenn ein Apfelbaum reiche Frucht tragen soll, kommt der Apfelbauer nicht umhin, mehrere kleine mindere Früchte vom Baum zu pflücken, damit die übrigen größer und prächtiger werden.

    Es ist mein Ziel, Chinopien als einzige Frucht des Himmels und der Erde groß und prächtig zu machen. Doch dazu brauchen wir alle Energien unseres Volkes und dürfen diese nicht an mindere Früchte vergeuden.


    Darum bitte ich euch alle, beteiligt euch an den Wahlen und sorgt für eine Wiedergeburt des chinopischen Phönix.
    Labayi Kim, Dr. iur.
    ehemalige Reichsministerin des Inneren und der Justiz