Hézǔ

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  • Die kaiserliche Prozession erreicht den kaiserlichen Ahnentempel. Bevor die Göttlich Erhabene Kaiserin alsbald ihre neuen Gemächer aufsuchen wird, wird sie hier ihrem Vater, an den sie selbst nur wenige, dafür sehr kostbare Erinnerungen hat, gedenken und ihn um seine Ewige Gunst bitten.

    Alleine betritt sie den Hauptraum und kniet vor der Tafel nieder, die erst wenige Minuten zuvor aufgestellt worden ist. Nachdem sie den Palast bezogen hat, steht ihr Vater mit seiner Aufnahme in den Ahnentempel und seinem Tempelnamen nun endlich vollkommen im Kreis der kaiserlichen Ahnen da. In dieser Position verharrt sie eine lange Zeit, in der sie Zwiesprache mit dem verstorbenen Kaiser hält, ihm von ihren Erlebnissen berichtet, und von ihrer Mutter und wie sehr diese ihn vermisst, und von Meiling, und sogar vom Großpräfekten, und natürlich auch von Long Ju, der alle seine Versprechen eingelöst hat. Als sie sich erhebt, läuft ihr eine kleine Träne die Wange herab, während sie jedoch gleichzeitig lächelt. Sie küsst zum Abschied die Tafel und verlässt den Tempel - ganz gespannt, was der Tag für sie bereit hält, und in dem Wissen, dass ihr Vater stets und immer über sie und ihre Mutter wachen wird.
    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin