Pan Qiu Ma - Die Verständigung von Himmel und Erde

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  • Pan Qiu Ma - Die Verständigung von Himmel und Erde

    Liebe Chinopen,
    werte Damen und Herren,

    lange schon gab es keine solche Wahl mehr, daher freue ich mich umso mehr, Euch nun um Euer Vertrauen als Euren Repräsentanten in der Reichsversammlung zu ersuchen.

    Das Reich des Himmels auf Erden hat turbulente Zeiten überstanden. Offen wurde gegen die althergebrachte Staatsordnung opponiert, um Chaos und Elend zu stiften. Sogar das Gebäude der Reichsversammlung, das Symbol der Verschmelzung der himmlischen Ordnung mit den irdischen Zuständen, ging in Flammen auf. Schandhaft wurde Gewalt und Zwietracht gesät. Doch man darf nicht vergessen, dass nicht ein jeder, der während der Proteste seine Stimme erhob auch ein Gewalttäter war. Nein, ganz im Gegenteil: Eine verschwindend geringe Minderheit hat versucht, eine politische Meinungsäußerung für sich zu instrumentalisieren. Aber genau aus diesem Grund darf diese politische Meinungsäußerung nicht vollkommen verhallen. Ganz offenbar gibt es Rufe nach einer Erneuerung des politischen Systems.

    Dies ist es, liebe Chinopen, was mein allerwichtigstes Anliegen ist: Das vorrangige Ziel der neuen Reichsversammlung wird es sein, die verfassungsmäßige Ordnung unseres Reiches neu zu gestalten. Hier möchte ich meine Ideen einbringen - und jede Stimme für mich ist eine Stimme der Verständigung des Himmels und der Erde!

    Ihre Majestät die Tochter des Himmels erreicht bald die Volljährigkeit, wir alle sehnen diesen Tag herbei. Ich möchte der Göttlich Erhabenen bis zu diesem Zeitpunkt eine staatliche Ordnung schenken, in der Ihre Majestät und ihre Nachkommen noch in 10.000 Jahren dem Volk Glück und Wohlstand zuteil werden lassen. Es soll eine erneuerte Ordnung sein, eine moderne Ordnung, ohne die des Himmels, ohne die Traditionen des Drachenthrons und unseres Reiches ins Wanken zu bringen.

    Darüber hinaus müssen viele unserer Gesetze darauf überprüft werden, ob sie noch die heutige Lebenswirklichkeit abbilden. Vielfach kann durch Verschlankungen eine noch effektivere, kostengünstigere und einfachere Verwaltung geschaffen werden. Einsparungen in diesen Bereichen müssen vor allem unseren Streitkräften zugutekommen, die über die bestmögliche Ausrüstung verfügen sollen, um ihren Auftrag für Thron und Reich weiterhin so wunderbar ausführen zu können. Ebenso möchte ich die staatliche Sozial- und Wirtschaftsgesetzgebung auf den Prüfstand bringen, um weiteres Wirtschaftswachstum und Investitionen anzukurbeln, was vorhandene Arbeitsplätze sichert und auch viele neue schaffen wird.

    Liebe Freunde,

    ich bitte Euch um Eure Stimmen bei der Wahl zur Reichsversammlung am 13. Tag dieses Monats!

    Drei Stimmen für Pan Qiu Ma sind drei Stimmen für die Harmonie zwischen Himmel und Erde!
    Drei Stimmen für Pan Qiu Ma sind drei Stimmen für die traditionelle Erneuerung unseres Reiches!

    Huánghòu wànsui! Tiānnǚ wànwànsui! (Der Göttlich Erhabenen Kaiserin 10.000 Jahre! Der Tochter des Himmels 10.000 mal 10.000 Jahre!)
    Xunfu der Provinz Qianlong
  • Ehrbarer Kandidat,
    Sie haben gewiss nichts gegen ein paar Nachfragen und Hinweise einer freien Presse.


    Offen wurde gegen die althergebrachte Staatsordnung opponiert, um Chaos und Elend zu stiften.

    Wo?
    `

    Sogar das Gebäude der Reichsversammlung, das Symbol der Verschmelzung der himmlischen Ordnung mit den irdischen Zuständen, ging in Flammen auf.

    Die staatliche Ordnung hätte jederzeit schützend eingreifen können. Sie tat es nicht. Sie erfüllte ihre oberste Pflicht nicht, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Opponieren kann man Kritik daran das also kaum nennen.


    Ganz offenbar gibt es Rufe nach einer Erneuerung des politischen Systems.

    Wo?


    Das vorrangige Ziel der neuen Reichsversammlung wird es sein, die verfassungsmäßige Ordnung unseres Reiches neu zu gestalten.

    Wie?


    Hier möchte ich meine Ideen einbringen - und jede Stimme für mich ist eine Stimme der Verständigung des Himmels und der Erde!

    Sähe das denn anders aus, als bisher?


    Ihre Majestät die Tochter des Himmels erreicht bald die Volljährigkeit, wir alle sehnen diesen Tag herbei.

    Wie kommen Sie darauf?


    Ich möchte der Göttlich Erhabenen bis zu diesem Zeitpunkt eine staatliche Ordnung schenken ...

    Wollten Sie nicht Volksvertreter sein? Sie können der Kaiserin viele Geschenke machen, auf die sie keinerlei Anspruch hat, deswegen nennt man es Geschenk. Wenn Sie jemandem etwas schenken wollen, dann dem Volk, Volksvertreter Pan.


    Es soll eine erneuerte Ordnung sein, eine moderne Ordnung, ohne die des Himmels, ohne die Traditionen des Drachenthrons und unseres Reiches ins Wanken zu bringen.

    Seien Sie vorsichtig. Sie versuchen einen Spagat, bei dem Sie zwischen den Beinen sehr dehnbar sein müssen, damit sich nichts reißen.


    Darüber hinaus müssen viele unserer Gesetze darauf überprüft werden, ob sie noch die heutige Lebenswirklichkeit abbilden.

    Was haben Sie denn bisher gemacht?


    Einsparungen in diesen Bereichen müssen vor allem unseren Streitkräften zugutekommen, die über die bestmögliche Ausrüstung verfügen sollen ...

    Unser Land wird kleiner, die Grenzen kürzer und Sie wollen das Militär finanziell pudern?


    ... um ihren Auftrag für Thron und Reich weiterhin so wunderbar ausführen zu können.

    Ihre Psycholinguistik ist bemerkenswert, denn Sie nennen nicht das Reich als erstes, obwohl es wichtiger ist als der Thron - denn immerhin kann es keinen Thron ohne ein Reich geben. Auch alphabetisch genießt es Vorrang.


    Ebenso möchte ich die staatliche Sozial- und Wirtschaftsgesetzgebung auf den Prüfstand bringen, um weiteres Wirtschaftswachstum und Investitionen anzukurbeln, was vorhandene Arbeitsplätze sichert und auch viele neue schaffen wird.

    Wen genau wollen Sie denn enteignen lassen?
  • Chinopian News Network schrieb:

    Ehrbarer Kandidat,
    Sie haben gewiss nichts gegen ein paar Nachfragen und Hinweise einer freien Presse.

    Ich danke dem Chinopian News Network herzlich für das Stellen dieser Nachfragen. Insbesondere der kritische Diskurs bringt eine Gesellschaft voran, sodass es mir eine Ehre und Freude ist, diese Fragen nach besten Wissen und Gewissen beantworten zu dürfen.


    Offen wurde gegen die althergebrachte Staatsordnung opponiert, um Chaos und Elend zu stiften.

    Wo?
    `

    Sogar das Gebäude der Reichsversammlung, das Symbol der Verschmelzung der himmlischen Ordnung mit den irdischen Zuständen, ging in Flammen auf.

    Die staatliche Ordnung hätte jederzeit schützend eingreifen können. Sie tat es nicht. Sie erfüllte ihre oberste Pflicht nicht, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Opponieren kann man Kritik daran das also kaum nennen.

    Diese beiden Fragen gehören in einen Komplex, daher werde ich sie in einer Antwort fassen. Ich denke, staatliche Gebäude in Brand zu setzen, kann keinen anderen Zweck verfolgen als Chaos. Und Chaos kann nur dazu dienen, die legitimen Strukturen aushebeln zu wollen. Vor allem bei einem solch symbolträchtigen Gebäude im Herzend er Hauptstadt in unmittelbarer Nähe zum Kaiserlichen Palast und zur Reichskanzlei liegt der Verdacht einer politischen Motivation mit entsprechenden Zielen sehr nahe.

    Ob Beamte ihrer Aufgabe nachgekommen sind oder nicht, entschuldigt dies nicht. Ein schändliches Verbrechen kann niemals mit Versäumnissen von Amtsträgern begründet oder gar durch diese gerechtfertig werden.

    Leider wurde mit dieser Gewalttat auch das Anliegen der friedlichen Demonstranten zum Teil in Mitleidenschaft gezogen und hat eine vielleicht bessere Einbringung in den politischen Prozess erschwert.


    Ganz offenbar gibt es Rufe nach einer Erneuerung des politischen Systems.

    Wo?

    Ich denke, es ist unzweifelhaft, dass auf den Demonstationen der letzten Monate verschiedenste Äußerungen gefallen sind, von kritischen Nachfragen nach gewissen Zuständen, über konkrete Änderungsvorschläge bis gar hin zu revolutionären und kommunistischen Umsturzaufrufen. Auch wenn man letztere natürlich nicht für den allergrößten Teil der Demonstranten annehmen darf, ging es im Kern eben doch um Veränderungen, um eine Erneuerung der Reichspolitik. Einen solchen Diskurs zu führen, ist ja nun - siehe oben - nichts Verwerfliches, und diesen Diskurs führen wir in diesem Fall ganz besonders durch den Wahlkampf zur Reichsversammlung, wo das Volk in seiner Gänze verschiedenen Programmen, z. B. eben auch solchen der Demonstrierenden, eine Legitimation und einen Umsetzungsauftrag erteilen kann.


    Das vorrangige Ziel der neuen Reichsversammlung wird es sein, die verfassungsmäßige Ordnung unseres Reiches neu zu gestalten.

    Wie?

    Hier möchte ich meine Ideen einbringen - und jede Stimme für mich ist eine Stimme der Verständigung des Himmels und der Erde!

    Sähe das denn anders aus, als bisher?

    Es wird nicht alleine an mir liegen, wie die zukünftige verfassungsmäßige Ordnung aussieht. Hier darf sich niemand Illusionen hingeben. Es bedarf eines Zusammenspiels zwischen Thron, Reichsversammlung und dem Volk, das letztendlich über den mit kaiserlicher Zustimmung und mit Zweidrittelmehrheit von der Reichsversammlung verabschiedeten Entwurf abstimmen wird.
    Daher wird jeder Entwurf notwendigerweise ein Kompromiss zwischen den verschiedenen Interessen sein.

    Ich persönlich möchte mich hierbei wieder an den früheren Verfassungen seit dem Jahr 2000 orientieren. Meiner Meinung nach geht es vor allem darum, die Ausübung verschiedener Komplexe der Staatsgewalt neu zu verteilen.


    Ihre Majestät die Tochter des Himmels erreicht bald die Volljährigkeit, wir alle sehnen diesen Tag herbei.

    Wie kommen Sie darauf?

    Ihre Majestät ist die vom Himmel erwählte Herrscherin von allem, was sich unter ihm befindet. Wenn die Tochter des Himmels nun ihre Herrschaft endlich selbst wahrnimmt, ist dies ein Feiertag für uns alle.
    ... und die innenpolitischen Gegner des Regenten, der so viele Jahre das Reich selbstlos und sehr gut führte, mögen vielleicht frohlocken, dass seine Regentschaft endet.


    Ich möchte der Göttlich Erhabenen bis zu diesem Zeitpunkt eine staatliche Ordnung schenken ...

    Wollten Sie nicht Volksvertreter sein? Sie können der Kaiserin viele Geschenke machen, auf die sie keinerlei Anspruch hat, deswegen nennt man es Geschenk. Wenn Sie jemandem etwas schenken wollen, dann dem Volk, Volksvertreter Pan.

    Doch, insbesondere Ihre Majestät hat einen Anspruch darauf, denn die Tochter des Himmels und das ihr übertragene Mandat der Himmlischen Mächte ist der Quell der Staatsgewalt. Jedes staatliche Handeln leitet sich aus Ihrer Majestät ab, jedes staatliche Handeln erfolgt im Namen der Göttlich Erhabenen Kaiserin. Daher ist ein Geschenk an die Tochter des Himmels gleichzeitig ein Geschenk an das Volk. Tochter des Himmels und Volk sind miteinander untrennbar verbunden. Die Großen Ahnkaiser haben dem Volk einst das Geschenk der Mitbestimmung durch Wahlen und die Besetzung von Ämtern und Mandaten nach dem Ergebnis dieser Wahlen gemacht. Wenn wir nun der Tochter des Himmels eine moderne Ordnugn schenken, wie im Namen der Heiligen Majestät die Staatsgewalt ausgeübt wird, beschenken wir zugleich das Volk mit dieser modernen staatlichen Ordnung.


    Es soll eine erneuerte Ordnung sein, eine moderne Ordnung, ohne die des Himmels, ohne die Traditionen des Drachenthrons und unseres Reiches ins Wanken zu bringen.

    Seien Sie vorsichtig. Sie versuchen einen Spagat, bei dem Sie zwischen den Beinen sehr dehnbar sein müssen, damit sich nichts reißen.

    Für mich bedeutet dies keinen Spagat. Ganz im Gegenteil: Unsere Verwaltung, unser Staatsaufbau war stets fortschrittlicher als die bzw. der in vergleichbaren Systemen. Die traditionelle Ordnung und ein moderner Aufbau der Organe schließen sich keineswegs aus. Die genaue Zusammensetzung zu finden bzw. dazu einen Vorschlag zu machen, wird die Aufgabe der neuen Reichsversammlung sein.


    Darüber hinaus müssen viele unserer Gesetze darauf überprüft werden, ob sie noch die heutige Lebenswirklichkeit abbilden.

    Was haben Sie denn bisher gemacht?

    Die Überprüfung von Gesetzen ist keine einmalige Sache. Sie ist ein ständiger Prozess und muss stets aufs Neue angegangen werden. Daher schließt auch hier das, was ich zuvor gemacht habe, nicht das aus, was ich weiterhin machen möchte.


    Einsparungen in diesen Bereichen müssen vor allem unseren Streitkräften zugutekommen, die über die bestmögliche Ausrüstung verfügen sollen ...

    Unser Land wird kleiner, die Grenzen kürzer und Sie wollen das Militär finanziell pudern?

    ... um ihren Auftrag für Thron und Reich weiterhin so wunderbar ausführen zu können.

    Ihre Psycholinguistik ist bemerkenswert, denn Sie nennen nicht das Reich als erstes, obwohl es wichtiger ist als der Thron - denn immerhin kann es keinen Thron ohne ein Reich geben. Auch alphabetisch genießt es Vorrang.

    Gerade weil sich Teile der bisherige Bundesstruktur faktisch unserer Kontrolle versuchen zu entziehen, werden die Aufgaben unserer Streitkräfte nicht weniger. Der Bund hat für eine Beruhigung der Sicherheitslage geführt, da man nicht mehr tagtäglich damit rechnen musste, am Rande eines innerchinopischen Krieges zu stehen. Dies hat sich nun wieder geändert. Vor allem haben die Demagogen in Xinhai ihre rebellische Kriegsrhetorik wieder aufgenommen und verfallen in alte Handlungsmuster. Faktisch befinden wir uns damit wieder beim alten Zustand. Die Bedrohung ist keine abstrakte aus Übersee mehr, wofür 90 % Anstrengung gereicht hätten, sondern steht wieder direkt in unserem Garten - wir bedürfen 110 %. Die Xinhainesen verfügen aufgrund ihres Zwangssystems über ein unendliches Personalreservoir - und über Nuklearwaffen. Diesem können wir nur dadurch begegnen, dass wir unseren militärischen technischen, strategischen, takischen Vorsprung auf der höchsten Stufe noch weiter ausbauen. Dies bedeutet, dass unsere Soldaten immer besser vorbereitet sein, immer besser ausgebildet werden, dass technische Neuerungen schnellstmöglich erforscht, hergerstellt und in den Truppendienst eingeführt werden müssen, dass die verbundene Kampfkraft unserer Teilstreitkräfte untereinander immer weiter gesteigert werden muss und dass das notwendige Material sofort zur Verfügung steht.

    Dies kostet sehr, sehr viel Geld, dessen Bewilligung eine der wichtigsten Aufgaben der Reichsversammlung und ihrer Mitglieder ist. Eine Steigerung des Militäretats ist für mich aus oben genannten Gründen unvermeidlich, um unsere Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten.

    Gleichzeitig ist es auch keine Psycholinguistik. Thron und Reich sind eins. Das eine kann nicht ohne das andere existieren. Der Thron hat durch das Mandat des Himmels das Reich geschaffen, das Reich ist die vollendete Himmlische Ordnung auf Erden, der Thron ist die Spitze der Himmlischen Ordnung.


    Ebenso möchte ich die staatliche Sozial- und Wirtschaftsgesetzgebung auf den Prüfstand bringen, um weiteres Wirtschaftswachstum und Investitionen anzukurbeln, was vorhandene Arbeitsplätze sichert und auch viele neue schaffen wird.

    Wen genau wollen Sie denn enteignen lassen?

    Enteignen will und möchte ich niemand. Wir müssen die Attraktivität unserer Wirtschaft erhalten und gleichzeitig steigern. Als Mitglied der Reichsversammlung besteht in diesem Sinne meine Aufgabe darin, die entsprechende Gesetzgebung so zu gestalten, dass das gerade genannte Ziel erreicht wird. Denn: Attraktivität der Wirtschaft bringt Investitionen, Investitionen bringen Arbeitsplätze, Arbeitsplätze bringen Wohlstand, Wohlstand bringt Glück und Harmonie.
    Xunfu der Provinz Qianlong