Angepinnt Satzung und Grundsatzprogramm

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  • Satzung und Grundsatzprogramm

    Satzung der Gelben Liga

    I. Allgemeines

    Der offizielle Name der Partei ist "Gelbe Liga". Als weitere Bezeichnungen sind "die Gelben", "die Liga" und "Tsuchinota" und als Abgekürzungen sind "GL" und "TSC" zulässig. Die Liga ist eine demokratische Partei des Gelben Reiches. Sie bekennt sich zur Verfassung. Die Partei versteht sich als sozial und liberal. Die offiziellen Farben der Gelben Liga sind gelb-orange und nahe Farben; ihr Symbol ist eine gelbe Chrysantheme.

    II. Mitglieder
    Wer Mitglied in der Liga werden will, muss seinen Wohnsitz im Gelben Reich haben und darf keiner anderen Partei des Gelben Reiches angehören. Mit der Antragsstellung bekennt sich der Betroffene zur Verfassung und zu dieser Satzung. Jedes Mitglied kann jederzeit seinen Austritt aus der Gelben Liga erklären. Mitglieder können aus der Partei ausgeschlossen werden, wenn sie unter vollem Bewusstsein gegen die Satzung verstoßen oder dem Ansehen der Partei bewusst schaden.

    III. Parteitag
    Alle Mitglieder der Liga haben das Recht, am Parteitag teilzunehmen. Er findet mindestens einmal im Jahr statt. Der Parteitag wählt mit einfacher Mehrheit aus seinen Reihen den Vorsitzenden. Der Parteitag kann seinen vorzeitigen Rücktritt fordern, indem er mit der Mehrheit von zwei Dritteln einen neuen Vorsitzenden wählt.
    Verstößt ein Mitglied der Partei gegen die Satzung oder schadet es bewusst dem Ansehen der Partei, entscheidet der Parteitag mit der Mehrheit von zwei Dritteln, ob das Mitlgied ausgeschlossen werden soll.
    Der Parteitag entscheidet über die Unterstützung von Kandidaten für die höchsten Reichsämter.

    IV. Vorsitzender
    Der Vorsitzende führt die Partei. Er ist angehalten, auf die Verwirklichung des Parteiprogramms hinzuarbeiten.
    Er wird vom Parteitag gewählt. Der Vorsitzende kann Parteitage einberufen und Abstimmungen innerhalb der Partei einleiten. Er schlägt den Generalsekretär vor.

    V. Generalsekretär
    Er wird vom Parteitag gewählt. Der Generalsekretär ist der Vertreter des Vorsitzenden. Der Generalsekretär ist für die Personalverwaltung der Partei zuständig.
  • Grundsatzprogramm der Gelben Liga

    Verständnis von der Kultur

    Durch die Arbeitsteilung haben die Menschen Freizeit erlangt, welche die Voraussetzung für den Auf- und Ausbau der Zivilisation darstellt. Sportliche Betätigungen, Die Pflege des Glaubens an Götter, das Schaffen von Bauwerken, literarischen Werken, die Malerei und die weiteren musischen Künste und Zeitvertreibe - sie alle machen das Leben lebenswert und müssen gefördert werden.

    Arbeit, Einkommen und Erbschaft
    Der Fleiß des chinopischen Volkes ist weltbekannt. Arbeit ist mehr als nur Überbrückung von Freizeit und Einkommensbeschaffung zur Versorgung der Familie. Doch zu oft beschneidet das Erfordernis eines Verdienstes die persönliche Entfaltung und lässt Genies der verschiedensten Disziplinen verschütt gehen.
    Wir fordern daher die Trennung von Arbeit und Einkommen. Dies soll ermöglicht werden über ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Chinopen, der sich im chinopischen Hoheitsgebiet aufhält. Das bedeutet nicht die Abschaffung eines jeden Gehaltes, denn unterschiedliche Tätigkeiten haben unterschiedlichen Marktwert. Dem gegenüber fordern wir eine einheitliche Steuer auf jegliche Vermögensmehrung sowohl natürlicher als auch juristischer Personen, ganz gleich ob durch Arbeit, Finanzgeschäfte oder Erbschaft.
    Sowohl reiche als auch arme Eltern sind ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz. Jeder Mensch soll in seinem Leben so viel Geld haben dürfen, wie er durch seiner eigenen Hände Arbeit erwirtschaften kann. Seinen Kindern einen Bonus mit auf den Lebensweg zu geben, ist legitim. Doch haben skandalöse Exzesse der prominenten, aristokratischen und letztlich vermögenden Gesellschaftsschichten mit Verwöhntheit und Verfall zu tun. Wir fordern die drastische Einschränkung des Erbrechtes und eine drastische Erhöhung der Erbschaftssteuer.

    Alters-, Gesundheits- und Bildungsversorgung
    Jeder Mensch erreicht irgendwann ein Alter, in dem er körperlich oder geistig seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann. Diese Menschen brauchen nicht nur eine finanzielle Versorgung in Form des Grundeinkommens, sondern auch persönliche Betreuung. Die Versorgung der Alten darf sich nicht nur darauf beschränken, diese sauber und satt zu bekommen. Wer sein Leben lang seiner Familie und der Gesellschaft gegeben hat, muss auch die volle Solidarität seiner Familie und der Gesellschaft erfahrne. Wir fordern Einrichtungen mit betreutem Wohnen und intergenerationelle Verflechtung nicht nur zu herausgehobenen Kalenderdaten.
    Krankheiten und Verletzungen sind ein Unglück, ganz gleich ob sie von einem Menschen hervorgerufen wurden oder sich ergeben haben. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, weshalb nur Menschen, die sich eine kostspielige Behandlung leisten können, in den Genuss derselben kommen können. Der hippokratische Eid und die Gleichberechtigung aller Menschen erfordert es, dass jeder Mensch in den Genuss der besten medizinischen Versorgung kommen muss.
    Die Ausbildung der neuen Mitglieder der Gesellschaft hin zu produktiven Mitgliedern ihrerselbst ist auch ebenihre Aufgabe. Das Schulwesen muss einheitlich und staatlich sein, darf jedoch nur das Notwendigste verplfichtend vermitteln. Es soll möglichst viele Bereiche anbieten, um notfalls durch Versuch und Irrtum die Talente und thematischen Vorlieben eines jungen Bürgers zu ermitteln.


    Kinder- und Familienwahlrecht
    Der Mensch ist Mensch und muss es nicht erst werden. Viel zu oft werden die Belange der Jugend vernachlässigt, denn sie sind als gute Chinopen ihren Eltern hörig, haben keine Fürsprecher, keine körperliche Kraft, kein Einkommen und kein Wahlrecht. Ihr Protest beschränkt auf die Zeit der Pubertät. Daher fordern wir das Wahlrecht eines jeden sich für mündig haltenden Bürgers ohne Altersbeschränkung.
    Da Familien durch Kinder größeren Herausforderungen unterworfen sind, sollten sie bei Wahlen auch stärker berücksichtigt werden. Eltern eines minderjährigen Kindes sollten daher zusätzlich in deren Namen wählen dürfen.

    Abschaffung der Monarchie
    Wir fordern die Abschaffung der Monarchie und der Aristokratie.

    Wirtschaft
    Die Firmenleitung hat eine wichtige Position, doch sie tut letztlich nichts für die Gewinn, sondern lässt andere für den Gewinn arbeiten. Daher fordern wir die Beteiligung eines jeden Angestellten am Gewinn seines Unternehmens. Die Globalisierung stellt jede nationale Wirtschaft vor große Herausforderungen. Der Abwanderung ganzer Unternehmen und einzelner Betriebe sollte mit der Verstaatlichung aller Werte der Firma im chinopischen Hoheitsgebiet begegnet werden; ebenso ist ausländischen Unternehmen die Betätigung auf dem chinopischen Markt zu untersagen.

    Immigration
    Immigration aus dem nichtchinopischen Ausland soll nur in dem Maße stattfinden, als es zur Teilhabe am weltweiten Handel erforderlich ist.

    Innere Angelegenheiten
    Die demokratische Kultur in Chinopiens Politik und Gesellschaft bedarf ständiger ununterbrochener Pflege und Förderung. An dem Tag, an dem die Menschen nicht mehr an die Demokratie glauben, werden sie sie verlieren.
    Zu einer Demokratie gehört eine unabhängige, neutrale und kompetente Justiz. Straf- und Zivilrecht müssen durchsichtig und leicht verständlich sein, damit jeder vor Gericht sprechen kann, ohne erst einen Anwalt hinzuziehen zu müssen. Das Strafrecht soll erziehen, falls jemand die Rechtsordnung bricht, und nicht vergelten. Wenn von einem Menschen jedoch Gefahr für die Gemeinschaft ausgeht, muss die Justiz für den Schutz der Gesellschaft nötige Maßnahmen ergreifen können.
    Chinopien braucht eigenverantwortliche Regionen, einerseits um Probleme vor Ort lösen zu können, andererseits um die Reichsebene zu entlasten.
    Menschen haben sich zusammengeschlossen, um füreinander einzustehen. Die Gesellschaft muss sich um ihre schwachen Mitglieder kümmern, die eben ihr Leben nicht mehr allein gestalten können. Dabei ist wichtig, dass der Staat nur hilft und nicht für den Bürger alles tut, ihn also nicht ersetzt.