Amtsanklage gg. Li Chang

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  • Amtsanklage gg. Li Chang



    Ehrbarer Präfekt,
    ich beantrage gem. Art. 17a der Verfassung,
    Li Chang unter Amtsanklage zu stellen,
    wegen erheblicher Amtspflichtverletzungen zu verurteilen
    und ihn somit des Amtes als Reichskanzler zu entheben.



    Der Betroffene ist zuletzt am 29. Februar 2016 seinen Aufgaben als Reichskanzler nachgekommen.

    Seit jenem Tag sind 63 Tage vergangen, was mehr als zwei Drittel der Amtszeit des Reichskanzlers (70 bis 90 Tage) ist. Zuletzt wurde er am 02. April 2016 öffentlich gesehen, als er seiner Abgeordnetentätigkeit nachging, was mittlerweile auch schon 30 Tage sind.
    Das Reich bedarf einer aktiven Regierung, geführt von einem demokratisch legitimierten Reichskanzler an der Spitze. Beim Betroffenen ist dies nicht der Fall.
    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • Die Welt ist im Wandel.
    Ich fühle es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft.
    Vieles, was einst war, ist verloren. Da niemand mehr lebt, der sich erinnert.

    Alles begann mit der Vergabe der Ämter. Und neun, neun Ämter, wurden der Menschen gegeben, die vor allem anderen nach Macht strebten.

    Denn diese Ämter bargen die Stärke und den Willen, dieses Volk zu leiten.
    Doch sie wurden alle betrogen.


    ...

    Wo die von mir angedeutete Geschichte sich von der Realität unterscheidet, ist einzig, dass in der Geschichte etwas passierte, in unserer Realität jedoch nicht.

    Der Reichskanzler fällt genau wie sein Amtsvorgänger unter jenen Status, der das Haben dem Soll vorzieht: Das Amt haben reicht ihm völlig aus. Doch die Bereitschaft, dafür auch ein Soll zu erledigen, um Kaiserin und Volk von Chinopien zu dienen, vermisst man.

    Außer einer Regierungserklärung hat dieser Reichskanzler nichts zu Rande gebracht. Das muss ich nochmal wiederholen: Außer einer (!) Rede (!) hat dieser Reichskanzler nichts zu Rande gebracht!

    Er brachte es nicht einmal fertig, sein Kabinett zu einer Reaktion auf eine Mitteilung des Kaiserlichen Gerichtshofes zu veranlassen. Und so haben wir nun eine Vakanz am Obersten Gerichtshof.

    Die militärische und diplomatische Lage Chinopiens hat sich nicht verändert. Das wäre kein Problem, wenn diese Lage harmonisch wäre. Doch das ist sie nicht!

    Während der Energiekrise hätten die Diplomaten Chinopiens Lage verbessern können und vielleicht sogar Hilfe im Ausland erwirken können. In der Folgezeit der Energiekrise, als Chinopiens Leben zum Erliegen kam, hätte es einer aktiven Regierung bedurft, die den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe leistete.

    Er hat dem Gelben Reich durch seine Inaktivität schweren Schaden zugefügt, erneut die Saat eines aufkeimenden gesunden aktiven Staatslebens, ausgebracht durch die Krönung Ihrer Majestät, durch seine Iaktivität nicht niedergetrampelt, dafür wäre Handeln erforderlich gewesen, sondern vielmehr plattgesessen.

    Diese Regierung hat dem Reich geschadet, die Kaiserin und das Volk im Stich gelassen und muss schleunigst abgesetzt werden!
    Ning Cai
    Parteivorsitzender der Gelben Liga &
    Fraktionsführer der Gelben Fraktion
  • Ehrbare Mitglieder,

    ich leite ich hiermit die Abstimmung ein, zu der der obige Entwurf zur Klageschrift steht. Ich gebe zu bedenken, dass diese Abstimmung zunächst darüber befindet, ob die Amtsanklage erhoben und das Amtsenthebungsverfahren eröffnet wird.

    Erhebt die Reichsversammlung Amtsanklage gegen Reichsklanzer Li Chang?

    ( ) Wei (Ja)
    ( ) Wu (Nein)
    ( ) Biao (Enthaltung)

    Die Abstimmung beginnt sofort und dauert an bis Freitag, den 13. Tag dieses Monats Monats 11:19 Uhr.
    Xunfu der Provinz Qianlong