Einberufung der Kaiserlichen Reichsversammlung (11/17)

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  • Einberufung der Kaiserlichen Reichsversammlung (11/17)

    Der Plenarsaal ist zu dem heutigen besonderen Anlass reich geschmückt mit vielen Reichsflaggen
    und den Flaggen der Provinzen,
    stellt doch die Reichsversammlung die Vertretung des ganzen Volkes dar.

    Die neu gewählten Abgeordneten haben sich bereits auf ihren Plätzen eingefunden.
    Um Schlag 10.30 Uhr öffnet sich die große Eingangspforte
    und ein festlich gekleideter Hofbeamter tritt ein.

    Die Abgeordneten erheben sich und es ertönt der laute Ruf:

    "Ihre Majestät die Tochter des Himmels!"

    Kurze Zeit später tritt die Kaiserin in ein goldenes bodenlanges Kleid gehüllt
    in Begleitung von Gardisten und den höchsten Hofbeamten durch die Pforte hindurch.

    Zu beiden Seiten lächelnd und nickend durchschreitet sie
    an den sich verneigenden Abgeordneten vorbei
    den Plenarsaal zur kaiserlichen Tribüne mit den zwei kaiserlichen Stühlen.

    An und auf dieser angekommen wendet sie sich zu den Abgeordneten,
    nickt diesen noch einmal lächelnd zu und lässt sich auf den Thron nieder,
    was das Zeichen für die Abgeordneten ist, sich ebenfalls wieder zu setzen.

    Als dies geschehen ist, erhebt sich die Tochter des Himmels erneut
    und tritt einige Schritte auf das versammelte Plenum zu,
    an das sie nun das Wort richtet:

    Heute, am fünften Tage nach der Wahl, berufe Ich Euch, die höchst ehrbaren neuen Mitglieder der durch das Volk neu gewählten Reichsversammlung, zur konstituierenden Sitzung ein. Die alte Reichsversammlung erkläre Ich deshalb hiermit für geschlossen.

    Aufgerufen, dem Wunsch des Volkes zu folgen, für es und in Meinem Namen die gesetzgebende Gewalt auszuüben, sind folgende Bürger des Reiches:

    - Qamba Dondhrub
    - Pan Qiu Ma Gongjue
    - Bagatur Möngke

    Ein jeder und eine jede der Genannten möge vortreten, um den verfassungsmäßigen Eid zur Übernahme des Mandates zu leisten und den Wortlaut auch so zu meinen:

    „Ich schwöre bei meiner Ehre und meiner Liebe zu Ihrer Majestät der Kaiserin, zur Dynastie, zum Kaiserreich und zum Volk die Verfassung und die Gesetze zu achten, das Wohl des Volkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden.“

    Dem Eid kann eine religiöse Beteuerung hinzugefügt werden.
    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin
  • Die Kaiserin hat jedem Einzelnen bei der Eidesleistung freundlich zugenickt.

    So haben nun die vom Volk gewählten Mitglieder dieses Hohen Hauses den verfassungsmäßigen Eid gesprochen und das jeweils übertragene Mandat angenommen. Ich wünsche dieser Reichsversammlung und ihren Mitgliedern alles erdenklich Gute und das Glück des Himmels bei ihren bevorstehenden Aufgaben und Entscheidungen.

    Die Tochter des Himmels schreitet gemächlich rückwärts zum Thron zurück und lässt sich ganz langsam darauf nieder.

    Ich übertrage dieser Kaiserlichen Reichsversammlung alle ihr durch Recht und Gesetz zustehenden Vollmachten und Aufgaben, insbesondere in Meinem Namen und für das Volk die gesetzgebende Gewalt auszuüben, und eröffne hiermit ihre Sitzungen in der begonnenen Legislaturperiode.

    Bis zur Wahl und Ernennung eines Präfekten übertrage Ich Seiner Hoheit Pan Qiu Ma Gongjue als dem Präfekten der vorherigen Reichsversammlung die Leitung der Geschäfte dieses Hohen Hauses.
    Qiánài Lí Tiānnǚ Huánghòu
    Tochter des Himmels, Göttlich Erhabene Kaiserin