Kaiserreich Chinopien

Antike (900 v. Chr. - ca. 500 n. Chr.)

Ca. 1100 v. Chr. - 553 v. Chr.: Die Zhou-Dynastie übernimmt die Macht und lässt als neue Hauptstadt Tsingtao anlegen. Durch ein gut funktionierendes Steuersystem kann eine große Militärmacht unterhalten werden, der es gelingt, den gesamten Flussverlauf des Hongshui zu erobern, wo Zhaozhuang, Jangtse und Shenyang als Garnisonsstädte angelegt werden, von wo aus in einem späteren Feldzug gelingt den östliche See im heutigen südlichen Xinhai sowie den östlichen Ozean im heutigen Sunya zu erreichen und die dortigen Stämme zu unterwerfen. Im Bereich von Kanton bleibt der Hongshui nur kurz die Markierung des Zhou-Reiches, denn er wird um das 780 überschritten und die nördliche Küste mit dem gesamten Hinterland zwischen Xi'an und Anqing, die beide aus dieser Zeit stammen, angegliedert.
Vor dem Jahr 600 v. Chr. wird der erste Kontakt mit futunischen Händlern hergestellt, die aus dem Alegonischen Reich stammen und bei Tsingtao landen. Viele Erkenntnisse wurden geteilt, so auch Seekarten des Asuriks. Nachdem das Alegonische Reich um 600 v. Chr. unvermittelt zusammenbricht, versucht man mit Dschunken den Verbleibt der ehemaligen Verbündeten festzustellen, wodruch man man das erste Mal die astorische und stralische Küste entdeckt. Später gerät der Seeweg allerdings wieder in Vergessenheit.
Jedoch bleib eine Folge übrig: die Entdeckung Téngókus. Nach und nach zog es viele vom Festland auf die Insel, wo man auf die Ainu, die Urbevölkerung, traf.
In der späteren Zhou-Zeit (ab ca. 590) beginnen einzelne territoriale Herzöge wichtiger zu werden, womit die Verhältnisse der Zeit der Streitenden Reiche bereits angelegt werden. Diese Periode wird als "Zeit der Frühlings- und Herbstannalen" bezeichnet, nach dem Titel der im Herzogtum Yan mit Hauptort Kanton geführten Reichsannalen. In dieser Zeit soll ebenso Laozi (Lao-tse) gewirkt haben und mit seiner Urheberschaft des Daodejing den Daoismus begründet haben, dessen genauer Entstehungszeitpunkt nicht vollends geklärt werden kann und man wohl eher von einem Jahrhunderte andauernden Evolutionsprozess ausgehen muss.

553 bis 225 v. Chr.: Das einheitliche Zhou-Reich zerfällt endgültig an den zentrifugalen Kräften, die die territoriale Überdehnung ohne eine ausreichend funktionierende Zentralmacht sowie einige Hungersnöte und die auf sie folgenden Aufstände mit sich bringen. Es entstehen sieben große Reiche auf dem Gebiet der ehemaligen Zhou-Dynastie, der nur ein Gebiet um ihre Hauptstadt Tsingtao verbleibt: Qin, Wei, Zhou, Han, Qi, Chu und Yan. Diese Epoche ist als „Zeit der Streitenden Reiche“ bekannt.
Um das Jahr 500 herum verbreitet Kong Qiu (Konfuzius) in der Stadt Kanton seine Lehren, die als Konfuzianismus weltbekannt werden sollten.
In der Spätzeit der Zeit der Streitenden Reiche kommt es zu Machtkämpfen zwischen den Einzelreichen.

210 v. Chr. - 201 v. Chr.: Das Qin-Geschlecht aus der Region um Baoutou (damals mit dem Namen Chang'an, "Langer Frieden") konnte die anderen sechs Adelshäuser innerhalb weniger Jahre bezwingen. Zuerst fällt Han (210) und in dessen Folge Zhou (208), Wei (205), Chu (203), Yan (202) und Qi (201).
So wird das Kaiserreich von Qin (chin. "Qín Dìguó") begründet, dessen Name in westlichen Sprachen zu "Chinopien" verballhornt wurde. Die Gunst der Stunde nutzend, führte der erste Kaiser, der unter dem Namen Qín Shihuángdì ("Erster Erhabener Gottkaiser von Qin") bekannt werden sollte, Reformen durch, um das Land einer sozialen Einigung zu unterziehen und damit fest verwalten zu können. Eine der wichtigsten und auch folgenreichsten Reformen war die Schaffung eines Systems kollektiver Verantwortung hinsichtlich Steuern, der Justiz und der Gesellschaft. Dabei entzog er der Erbaristokratie Macht und Einfluss, indem er Anreize schuf, die jenen galten, die auf dem Schlachtfeld siegreich waren oder das Land hingabevoll mit Getreide versorgten. Es bildeten sich viele zivile Positionen und Schichten. Der Titel Huángdì wird als Kaisertitel eingeführt.

201 v. Chr. - 180 v. Chr.: Das Kaiserreich Qin existiert als friedliches Land ohne größere Kriege und Probleme. Doch durch die zunehmende Kriminalität in den von der Hauptstadt weit entfernten Gebieten, wird die Macht der Regierung immer geringer. Lediglich die Gebietserweiterungen im Norden und in einigen Gebieten Tchinos durch friedliche Kolonialisierung liefen einwandfrei. Man gründete drei Städte, die auch heute noch von Bedeutung sind: Huang He, Bedshi (das spätere Bedjing) und Huangzhou in Xinhai. Darüber hinaus wird damit begonnen, die Chinopische Mauer als Schutzwall gegen marodierende ostanische Stammesverbände bzw. deren Vorfahren zu errichten, welche allerdings erst sehr viel später vollendet werden sollte.

180 v. Chr. - 232 n. Chr.: Nachdem der letzte Qin-Kaiser ohne legitimen Erben das Zeitliche segnete, übernimmt einer seiner Generäle die Macht und begründet die Han-Dynastie, welche knapp vier Jahrhunderte lang das Kaiserreich beherrschen sollte. Es gelingt die Zentralmacht erneut zu stärken, wie auch die Nation immer weiter zu einer Einheit verschmelzen zu lassen, wodurch das chinopische Volk im ethnischen Sinne entsteht. Die Bewohner der Bergregionen der Goshark-Höhen können allerdings ihre kulturellen Eigenheiten sowie auch ihre Sprache, welche sich aus einem chinopischen Dialekt entwickelte, bewahren. So beginnt ihre Ethnogenese als Volk der Gosharen.
Das Reich wurde nach und nach endgültig zentralisiert, in Provinzen gegliedert und durch einen Beamtenapparat verwaltet. Die noch nicht kolonisierten Gebiete Xinhais 0werden durch immer wieder stattfindende Kriegszüge erobert.
In der Form von Taschentüchern findet zum ersten Mal Papier Verwendung.

232 - 310 n. Chr.: Aus dem Erbe der Han-Dynastie entstehen drei Reiche, deren Herrscher allesamt den Huángdì-Titel annehmen und sich als legitimer Herr des Gesamtreiches sehen: Wei im Westen (welche nicht die alte Hauptstadt der Qin- und Han-Zeit, Chang'an, zu der ihrigen machen, sondern in der nun Nanjing genannten, von den Zhou in den 330er Jahren v. Chr. unter den Namen Jinling Yi angelegten Stadt residieren; aus diesem Grund wird Chang'an auch in Baotou umbenannt), Wu im Osten und Shu Han im Norden. Immer wieder branden Kriege in wechselnden Koalitionen aus.

310 - 314 n. Chr.: Nachdem die herrschende Wu-Dynastie in Huang He durch die Jin gestürzt worden ist, übernehmen sie deren Herrschaftsbereich und eröffnen den Krieg zur Wiedereroberung des gesamten Landes.

314 n. Chr.: Die Jin ziehen in Nanjing ein und beseitigen so die Wei-Dynastie. Zuvor war bereits Shu Han gefallen, die ihr Zentrum in Kanton bezogen.

314 - 522 n. Chr.: Die Jin beherrschen nach ihrem Sieg erneut das gesamte Kaiserreich, so wie vor ihnen bereits die Han. Der Konfuzianismus wurde als politische Ethik übernommen und auch der Reichsgedanke wurde im weitesten Sinne akzeptiert.
Auch wurde in dieser Zeit erstmals intensiver Warenaustausch mit fernen Ländern verbucht, wobei vor allem die Erweiterung des Dschunke-Schiffstyps als Neunmaster hierbei äußerst nützlich war.
Im diesen Zusammenhang ist auch die im Jahre 420 n. Chr. erfolgte Gründung Huangzhous auf Tengoku durch chinopische Kaufleute zu sehen, deren Ansiedlung durch den in dieser Region vorherrschenden Shogun Ijasu Tokugawa ermöglicht wurde, welcher sich dadurch einen verstärkten Handel mit dem Festland erhoffte, um so seine kostspieligen Feldzüge gegen die übrigen Shogunate zu finanzieren.
In Schriften des 4. Jahrhunderts ist ebenso die Gründung des Dorfes Diya (das spätere Diyarasu) durch chinopische Fischer belegt, welche sich auf der Insel direkt vor dem Festland niederließen. Die Verbindung zwischen den heutigen Grenzen Chinopiens und Diyarasu wurde erst kurz zuvor dadurch hergestellt, dass man dort siedelnde Volksgruppen zu tributabhängigen Vasallen machte.

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