Kaiserreich Chinopien

Ethnien

Das Kaiserreich Chinopien ist ethnisch keineswegs einheitlich, denn eine Vielzahl von unterschiedlichen Völkern mit eigenen Bräuchen und Traditionen leben innerhalb seiner Grenzen.

Die mit sehr weitem Abstand größte Bevölkerungsgruppe sind die ethnischen Chinopen [RL: Han-Chinesen], die im Westen auch allgemein als die Chinopen gesehen werden. Um sie von den Bewohnern des Kaiserreiches als Ganzes (chin. Qínrén) zu unterschieden, wird der Begriff der Han-Chinopen (chin. Hànrén) verwendet. Etwa 92 % der Gesamtbevölkerung Chinopiens gehören dieser Gruppe an.

Eine weitere große Gruppe sind die Ostanen (chin. Áorén) [RL: Mongolen], welche zum größten Teil im Khanat Ostania ihre Heimat haben. Etwa 20 Millionen Menschen gehören ihnen ethnisch an, wobei zu bedenken ist, dass vor allem der Süden Ostanias stark chinopisiert wurde, womit viele Menschen mehr ostanische Vorfahren haben dürften.

Eine Ostanin in der
traditionellen Tracht ihres Volkes

Die Goshark-Höhen sind die Heimat der Gosharen (chin. Gaoshanrén) [RL: Tibeter]. Dieser Ethnie werden etwa 9 Millionen Menschen zugerechnet.

Eine Gosharin in traditioneller Tracht

Darüber hinaus sind noch unzählige, kleinere ethnische Gruppen anzuteffen, über deren Status teilweise aber auch gestritten wird. Als Beispiel seien hier die muslimischen Chinopen erwähnt, die von Han-Chinopen und islamischen Händlern abstammen sowie groben Schätzungen zufolge etwa 5 Millionen Menschen umfassen. Von den einen werden sie eigene Ethnie, die Hui-Chinopen (chin. Huírén) [RL: Hui-Chinesen], gesehen, von anderen wiederrum als Teil der Han-Chinopen. Sie leben über das gesamte Kaiserreich verteilt.

In der Provinz Tsingtao ist darüber hinaus eine starke, ca. 400.000 Menschen umfassende téngesische Minderheit [RL: Japaner] in den letzten gut 70 Jahren in Folge des dortigen Bürgerkrieges und der Absetzung der Monarchie entstanden.

Im Osten des vom Kaiserreich inkorporierten Gebietes Tartastans, was wiederrum einen kleinen Teil der alten Manzhou ausmacht - der Großteil des Stammlandes der Qing-Dynastie wird von Xinhai kontrolliert -, leben darüber hinaus Manzhouzu [RL: Mandschuren]. Ihre Zahl auf Reichsgebiet ist allerdings sehr schwer zu ermitteln, da sie, nachdem sie Chinopien eroberten und die manzhourische Qing-Dynastie installierten, nach und nach vollständig chinopisiert wurden und sogar ihre Sprache ablegten.

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