Kaiserreich Chinopien

Diplomatie

In früheren Zeiten sah man die Welt in Chinopien etwas anders als heute. Denn der Mythologie und dem Kult um den Kaiser nach ist er derjenige, der alles unter dem Himmel beherrscht. So ist auch zu verstehen, dass es aus Sicht eines Chinopen keinen anderen Staat außer dem Kaiserreich gab; jeder, der sich unterwarf oder Tribut an den Kaiser entrichtete, wurde als Teil dieses allumfassenden Reiches gesehen. Die Welt wurde in konzentrische Kreise eingeteilt, auf der ein jeder eingeordnet war - je nachdem, wie nah man dem Kaiser stand. Alle Kreise umrundeten des Himmlessohn, der in der Mitte von allen stand.

Dieses Denken wurde bis ins 19. Jahrhundert bewahrt - solange bis es in den Konflikt mit Denkweisen des Westens geriet, was seinen Ausdruck darin fand, dass westlichen Abordnungen, welche Chinopien und den Kaiserlichen Palast besuchten, der Kotau (das dreimalige Niederwerfen vor dem Kaiser) als Zeichen der Unterwerfung abverlangt wurde.

Mit den Niederlagen gegen westliche Staaten, aber auch gegen Téngóku im Chino-Téngesichen Krieg 1895 sowie dem damit verbundenen Abrutschen in eine fast schon quasi-koloniale Stellung und dem territorialen Zerfall des Alten Reiches, begann auch der Chinozentrismus zu wanken. Augenscheinlich wurde dies in der erstmaligen Einrichtung eines richtigen Außenministeriums, was den übrigen Ministerien als gleichrangig beigeordnet wurde. Jedoch ist der Chinozentrismus nie vollends untergegangen, er hat sich allerdings gewandelt.

Heutzutage ist das konzentrische Weltmodell mit dem Kaiser als Mittelpunkt immer noch die vorherrschende Sicht auf den Erdkreis. Aber der große Unterschied zu früher ist, dass man auch andere Staaten als existent ansieht. De jure zwar nur, wenn dies auch vertraglich, also mit kaiserlicher Unterschrift, geschieht, jedoch wird das Bestehen der übrigen Nationen de facto mehr als nur toleriert oder geduldet - die Ausnahme bilden Xinhai und Tchino. Beweis ist die Mitgliedschaft des Kaiserreiches in internationeln Organisationen, allem voran im Rat der Nationen.

Im diesem Sinne werden folgende (vertragliche) diplomatischen Kontakte unterhalten:

Name des Staates Vertrag
Schahtum Futuna
Elder Civilisations Vertrag &
Kooperationsabkommen
Kaiserreich Dreibürgen Diplomatievertrag
Königreich Albernia
Friedens- und Freundschafts-
vertrag
Téngóku Kyówakakou Grundlagenvertrag
VtR Hansastan
Grundlagenvertrag &
Reiseabkommen
reekza bunda

Grundlagenvertrag & Wirtschaftsabkommen

Großherzogtum Arcor Grundlagenvertrag
Föderale Republik Andro Grundlagenvertrag & Wirtschaftsabkommen
Freie Republik Merkellen Grundlagenvertrag

Anmerkung: In dieser Aufführung sind nur Übereinkünfte mit Staaten auf der Karte der CartA verzeichnet und es gelten folgende Farbzuordnungen:

         
 Bündnis  Freundschaft  Neutral  Angespannt  Krieg

Die einzelnen Verträge können in der Sammlung Staatsverträge des Gesetzesblatt eingesehen werden.

Darüber hinaus bestehen auch diplomatische Kontakte zu Staaten, mit denen kein Vertragswerk abgeschossen wurde. Hier sind allem voran traditionell die Vereinigten Staaten von Astor zu nennen. Es bestehen lange Verbindungslinien, die aber nie in einem langanhaltenden Abkommen gipfelten.

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