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Wirtschaft Das Kaiserreich Chinopien ist ein wirtschaftlich äußerst potenter Staat. Alleine die Zahlen (ohne die der Sonderverwaltungszone Grafschaft Diyarasu) sprechen für sich: Das Bruttoinlandsprodukt beträgt nominal 15,2 Billionen US-$. Auf die 657.420.400 Köpfe gerechnet ergibt sich ein Wert von 23.190 US-$/Einwohner, bei Einberechnung der Kaufkraftparität ergibt sich ein BIP-Wert von 19,8 Billionen US-$ (30.057 pro Einwohner). Die Arbeitslosigkeit unter den 343.830.900 Erwerbsfähigen beträgt nur 4,3 %, was allerdings in totalen Zahlen gesehen gut 14,8 Millionen ergibt. An der Gesamtwirtschaftsleistung hat der Dienstleitungssektor einen Anteil von 67,2 %, der industrielle 29,8 %, die Landwirtschaft 3 %. Auch wenn dieser Wert der Landwirtschaft zunächst einmal relativ klein aussieht, so ergibt sich aufgrund der Relationen eine agrarische Produktion, die diejenige aller anderen Länder in den Schatten stellt. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Güter sind natürlich der Reis und der Tee, welche sich überall in den südlichen, klimatisch passenden Gebieten finden lassen. Die größte Reismenge wird dabei traditionell im Herzogtum Reichsland Qianlong gewonnen, weswegen es auch als Kornkammer des Reiches bezeichnet und angesehen wird.
Eine der Reisterrassen im Herzogtum Reichsland Qianlong Das südliche Herzogtum Khanat Ostania ist der Mittelpunkt der Schwerindustrie, während das Herzogtum Tsingtao auch aufgrund des Meereszugang das wirtschaftlich stärkste der Herzogtümer darstellt - mit der Reichsstadt Tsingtao als Finanz- und Wirtschaftszentrum des gesamten Reiches. Jedoch lassen sich auch strukturschwache Regionen lokalisieren. Dies sind das Herzogtum Goshark-Höhen, Nord-Ostania und Tatarstan, wo derzeit ein massives Aufbauprogramm von vielen Seiten angelaufen ist. Generell lässt sich sagen, dass innerhalb des Kaiserreiches eine starke wirtschaftliche Differenzierung auftritt, die sich in der Fläche sogar in den wirtschaftlich stärkeren Regionen beobachten lässt. Aber auch hier gibt es Positives: z.B. die Goshark-Höhen profitieren vom Tourismus, wie auch viele andere Landstriche: seien es die Badestrände des Herzogtums Tsingtao oder das Herzogtum Reichsland Qianlong mit der Haupt- und Residenzstadt Qianlongjing, dessen Sehenswürdigkeiten Jahr für Jahr Millionen von Besuchern anlocken. Ein großes Problem der chinopischen Wirtschaft ist allerdings die enorme Abhängigkeit von Erdöl- und Erdgasimporten. Auch wenn die Eigenproduktion an diesen beiden Gütern die aller anderen Länder jeweils wahrscheinlich überragt (4.051.000 Barrel Erdöl/Tag; 178.400 Mio. cbm Ergas/Jahr), reicht dies doch bei weitem nicht, den Bedarf von 23.883.300 Barrel Erdöl pro Tag und 945.400 Mio. cbm Ergas pro Jahr zu decken. Hierbei ist natürlich die Bevölkerungszahl ausschlaggebend, denn relativ gesehen verbraucht jeder Chinope 13,26 Barrel Erdöl und 1.438 cbm Erdgas pro Jahr, was Werte darstellen, die um einiges niedriger liegen, als in vergleichbaren westlichen Industriegesellschaften. Mangel an technischen Gerät ist in Chinopien eigentlich unbekannt, gibt es doch z.B. über 400 Millionen Internutzer oder ca. 347 Millionen zugelassene PKW. Die Auslandschulden beziffern sich auf einen Wert von 14,01 % des BIP. Diese und weitere wirtschaftliche Daten finden Sie im Factbook im Kaiserlichen Zentralforum. Größte Einzelfirma im Reich ist derweil das Unternehmen Long Industries. Dieses ist in verschiedenen Branchen tätig, wobei es den meisten ein Begriff als Rüstungsbetrieb sein dürfte. Der Firmensitz befindet sich im Ta Long in der Reichststadt Tsingtao. Der Inhaber des Unternehmens ist Zijue Long Ju, der es von seinem Vater übernahm. Ein weiterer wichtiger Arbeitsgeber sind die Kaiserlichen Streitkräfte, die neben den über 1 Millionen Soldaten, welche in ihnen dienen, ca. 350.000 zivile Mitarbeiter beschäftigen. Generell zum Abschluss vielleicht noch ein Wort zur Wirtschaftsform. Die Wirtschaftsgesetze des Reiches erklären sie zu einer Symbiose aus freier Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft, in der sich der Markt grundsätzlich selbst reguliert, sich das Reich aber die Unternehmungsgründung und -führung in einigen wenigen Wirtschaftsbereichen selbst vorbehält. Jene Bereiche sind: Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikation, Abfallmanagement sowie Verkehrsunternehmen. Vor allem im letzteren ist das Reich mit der im internationalen wie nationalen Geschäft tätige Fluggesellschaft Tian Nue und der Bahngesellschaft Chinopische Reichsbahn (chin. Qín Dìguótielù) aktiv.
Logo der Tian Nue [Eine WiSim findet keinerlei Verwendung.] |
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